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Coca-Cola_Glas_mit_Eis.jpg Im modernen Sprachgebrauch bezeichnet man als Ikonen Erzeugnisse von Kunst und Medien, die ein überragendes Maß an Popularität erreicht haben und nahezu allen Menschen eines Kulturkreises, vor allem des westlichen, bekannt sind. Sie können als auf säkulare Weise versinnlichte geistige Produkte des westlich, technisch rationalistischen Denkens und Selbstbewusstseins definiert werden. Ihre Wirkungsweise ist denen kultischer Objekte und Ikonen des Mittelalters ebenbürtig. Sie vermitteln auf einzigartige Weise als Projektionsfläche ein gemeinschaftliches Identitätsgefühls mit den Ideen der westlichen Zivilisation und haben sich nahezu unauslöschlich in das Gedächtnis der Menschen ihres Zeitalters gebrannt.

Zum Katalog dieser Ikonen der Moderne aus der westlichen Kultur zählen:

  • Aus der Tragödie Hamlet von William Shakespeare, der große _Hamlet-Monolog_III.2C1 - "Sein oder Nichtsein, das ist hier die Frage..."
  • Aus dem Gemälde "Mona Lisa" von Leonardo da Vinci - das Lächeln der Mona Lisa.
  • Aus dem Decken-Fresco in der Sixitinischen Kapelle von Michelangelo, in der Szenendarstellung der Erschaffung Adams - die Hand Gottes, die die Hand Adams berührt. Zu den negativen Ikonen des Schreckens zählen:

    Weitere Medienikonen:

    • Mickey Mouse, Super Mario und ähnliche Zeichentrick- bzw. Computerspielcharaktere, die heute nicht nur in der Jugend global bekannt sind
    • James Bond, von Ian Fleming erfundener Geheimagent, der in zahlreichen Filmen und Videospielen das Verbrechen im Auftrag des MI6 und der britischen Queen bekämpft; sowie dessen Waffe, die Walther PPK.
    Medien | Kunstgeschichte

    Literatur


    • Kirschenmann, Johannes / Ernst Wagner (Hg.) (2006): Bilder, die die Welt bedeuten: ›Ikonen‹ des Bildgedächtnisses und ihre Vermittlung über Datenbanken. München: Kopaed (= Kontext Kunstpädagogik; Bd. 4).
    • Knieper, Thomas (2006): Geschichtsvermittlung durch Ikonen der Pressefotografie. In: Kirschenmann, Johannes / Ernst Wagner (Hg.): Bilder, die die Welt bedeuten: ›Ikonen‹ des Bildgedächtnisses und ihre Vermittlung über Datenbanken. München: Kopaed (= Kontext Kunstpädagogik; Bd. 4), S. 59-76.

 

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