Ihmezentrum Ihme.jpg und Nordseite des Ihme-Zentrum]] Das Ihme-Zentrum ist ein großes Wohn- und Geschäftszentrum in Hannover zwischen den Stadtteilen Linden und Calenberger Neustadt. Es liegt direkt östlich am Ufer des namensgebenden Flusses Ihme. Im Norden ist es durch die Spinnereistraße und den Platz "Küchengarten" begrenzt, im Westen durch die Blumenauer Straße. Die Südseite ist in unmittelbarer Nähe des Platzes "Schwarzer Bär" und des Veranstaltungszentrums Capitol.
Das Ihme-Zentrum sollte eines von mehreren hochverdichteten Wohn-, Arbeits- und Einkaufszentren sein, die in den 1960er Jahren für das Stadtgebiet von Hannover geplant waren. Mit diesen Zentren sollte die Innenstadt entlastet und gleichzeitig zentraler Wohnraum geschaffen werden. Das Ihme-Zentrum war das einzige dieser Zentren, das tatsächlich gebaut wurde.
Konzipiert wurde das Ihme-Zentrum als "Stadt in der Stadt", das heißt die meisten für das tägliche Leben nötigen Einrichtungen sollten im Zentrum selbst vorhanden sein. Im Süden und Norden sind etwa 20-stöckige Wohnhochhäuser gebaut, dazwischen befinden sich zwei fünf- bis sechsstöckige Riegel mit Wohnungen. Dazwischen ist eine durchgängige Ladenpassage angeordnet, wobei an den äußeren Enden größere, mehrstöckige Ladengeschäfte für Ankermieter vorgesehen sind während dazwischen kleinere Ladenlokale dominieren. Eine fast das gesamte Zentrum unterkellernde zweistöckige Tiefgarage stellt eine große Zahl von Parkplätzen bereit.
Eine Auflage für das fünfköpfige Architektenteam war, dass jeder Architekt eine eigene Wohnung im Ihme-Zentrum haben musste.
Schon während des Baus wurden die Pläne abgespeckt: Das Schwimmbad ist ebensowenig realisiert worden wie der Jachthafen und für die geplante U-Bahnstation gibt es nur Bauvorleistungen in Form bestimmter Säulenanordnungen auf den Parkdecks.
Kaufhof wurde durch die hannoversche Filiale des Technikhauses Saturn-Hansa beerbt, die sich wesentlich länger hielt. Nachdem auch dieses Geschäft 2004 ausgezogen ist, gibt es zurzeit keinen reichweitenstarken Kundenmagneten im Ihme-Zentrum, was den Niedergang bei den kleineren Läden nochmals beschleunigt hat.
Einer der letzten publikumsrelevanten Mieter sind die Stadtwerke Hannover AG (enercity), die eines der 20-stöckigen Hochhäuser als Verwaltungsgebäude nutzen. Mitte der 2000er Jahre ist nur noch ein Bruchteil der Ladenflächen vermietet und Eigentumswohnungen sind in Hannover kaum günstiger als im Ihme-Zentrum zu haben. Insbesondere die Rolltreppen und -bänder sind mittlerweile vielfach schon seit Jahren defekt und teilweise mit Holzplatten abgedeckt.
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"Ihme-Zentrum".
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