2003 Iditarod start in Anchorage - Aliy Zirkle.jpg Der Iditarod ist das längste Hundeschlittenrennen der Welt. Es führt über mehr als 1150 Meilen durch die kaum berührte Natur von Alaska, USA. Seit 1973 wird auf Teilen der historischen Strecke, von Anchorage nach Nome alljährlich im März das Hunderennen ausgetragen.
Der Ursprung dieses heutzutage rein sportlichen Hunderennens liegt in einem medizinischen Notfall, der sich 1925 in Nome ereignete. Damals wurde unter den dortigen Einwohnern, vorwiegend Goldsucher, Diphtherie diagnostiziert und es begann ein Wettlauf mit der Zeit um die benötigte Medizin von Anchorage nach Nome zu schaffen. Zunächst von Anchorage auf der damals einzigen Bahnlinie Alaskas in das 680 Kilometer entfernte Städtchen Nenana. Dann weitere 1090 Kilometer über einige der härtesten und gefährlichsten Trails Alaskas bis nach Nome. Zwanzig Musher (Hundeschlittenführer) transportierten das Serum in nur fünfeinhalb Tagen bis ans Beringmeer. Die normale Fahrzeit betrug damals drei Wochen.
International bekannt wurde das Rennen vor allem durch den Autor Gary Paulsen, der 1983 und 1985 daran teilnahm und seine Erfahrungen damit 1994 in einem Buch verarbeitete. Dieses wiederum diente als Vorlage für den Disney-Spielfilm Snow Dogs - Acht Helden auf vier Pfoten (Snow Dogs, 2001).
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