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Ice-T (eigentl. Tracy Morrow; * 1959 in Newark, New Jersey, USA) ist ein US-amerikanischer Musiker und Schauspieler.

Er wurde in Newark geboren, wuchs jedoch in Los Angeles auf. Seine Karriere begann mit Gastauftritten in der Serie Fame - Wege zum Ruhm (1983) und den beiden Breakdance-Filmen Breakdance - The Movie und Breakdance 2 (beide 1984). Angespornt durch seine Rolle als MC versuchte er sich als Rapper. Seinen Namen lehnte er an den Autor Iceberg Slim an. Seine Themen spiegeln das Leben auf der Straße, im Hood und in Gangs wieder. Er war einer der ersten Rapper, die den Lebensstil eines Pimp glorifizierten.

Trotz einiger Singles in den Jahren 1983-86, erschien sein Debütalbum Rhyme Pays erst 1987. Produziert wurde es von Afrika Islam. Es verkaufte sich damals etwa 300.000 Mal. Der große Durchbruch gelang Ice-T allerdings erst mit dem Folgealbum Power und der Hitsingle I´m Your Pusher. Immer wieder äußerte er sich auch zu politischen Themen.

1991 startete seine Schauspielkarriere. Im Film New Jack City spielte er einen Polizisten. Seitdem ist Ice-T sehr oft in Filmen zu sehen. Außerdem hat er in einigen Fernsehserien (u.a. Law and Order N.Y.) mitgespielt.

1992 gründete er die Heavy-Metal-Crossover-Band Body Count. Die Band machte vor allem durch das Lied Cop Killer auf sich aufmerksam. Zu Zeiten des Skandals um die Gewaltanwendung durch Polizisten gegen Rodney King und den sich daran anschließenden Krawallen von Los Angeles löste das Lied einige Kontroversen aus. Warner Brothers hielt dem Druck der Öffentlichkeit während der Vorbereitung auf Ice-Ts nächstes Album Home Invasion nicht stand. Sie entließen Ice-T aus seinem Vertrag. Dies ermöglichte ihm, seine eigene Plattenfirma Rhyme Syndicate aufzubauen.

Er hat auch immer wieder mit anderen Rappern zusammengearbeitet, zuletzt mit Kool Keith unter dem Namen Analog Brothers und mit Smoothe the Hustler und Trigger the Gambler unter dem Namen SMG.

Ice-T gilt als einer der wichtigsten Rapper überhaupt; einerseits ist er ein Pionier des Gangster-Rap, andererseits hat er auch immer wieder mit seinen sozialkritischen Texten überrascht.

Diskografie


  • 1987: Ice-T - Rhyme Pays (LP/CD, Warner Brothers)
  • 1988: Ice-T - Power (LP/CD, Sire Records)
  • 1989: Ice-T - Iceberg/Freedom of Speech...Just Watch What You Say (LP/CD, Warner Brothers)
  • 1991: Ice-T - O.G. Original Gangster (LP/CD, Warner Brothers)
  • 1992: Body Count - Body Count (LP/CD, Sire Records)
  • 1993: Ice-T - Home Invasion (LP/CD, Priority Records)
  • 1993: Ice-T - Classic Collection (CD, Rhino Records)
  • 1994: Body Count - Born Dead (CD, Virgin Records)
  • 1996: Ice-T - VI: Return of the Real (LP/CD,Priority Records)
  • 1996: Ice-T - Cold as Ever (CD)
  • 1997: Body Count - Violent Demise: The Last Days (CD, Virgin Records)
  • 1999: Ice-T - 7th Deadly Sin (LP/CD, Atomic Pop)
  • 2000: Ice-T - Greatest Hits: The Evidence (LP/CD, Atomic Pop)
  • 2004: Ice-T - Ice T Presents The Westside (LP/CD, Las Records)

Filmografie


Literatur


  • Ice-T/Sigmund, Heidi: The Ice Opinion. Who gives a fuck? - Droemer Knaur 1995, ISBN 3426603152

Weblinks


Mann | Rapper | Schauspieler | US-Amerikaner | Geboren 1959

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