Ian Rankin (* 28. April 1960 in Cardenden, Fife, Schottland) ist ein Schriftsteller und Krimi-Autor.
Rankin erschuf die Figur des Inspector John Rebus, welcher in Bezug auf seine Popularität bei den Lesern mittlerweile mit Henning Mankells Kommissar Wallander verglichen wird. Die Krimis entwickeln geschickt einen immer komplizierteren Plot, dabei wird die schottische Hauptstadt Edinburgh (wo die Krimis spielen) oftmals als trostlose Stadt mit vielen inhärenten Konflikten gezeigt.
Rankin zählt zu den meistgelesenen britischen Autoren, seine Rebus-Romane sind bisher aber noch nicht alle ins Deutsche übersetzt worden. Sie erscheinen in loser Folge im Goldmann-Verlag.
Für Black and Blue (deutsch: Das Souvenir eines Mörders) erhielt er 1997 den angesehenen Macallan Gold Dagger und für Resurrection Men den Edgar Allan Poe Award 2004 in der Kategorie Bester Roman. Bereits zweimal bekam er den Deutschen Krimi-Preis. Das Times Literary Supplement bezeichnet Rankin als "Großbritanniens führenden Kriminalautor". Für sein Gesamtschaffen erhielt er 2005 den englischen Diamond Dagger.
Rankin lebt mit seiner Frau und zwei Kindern in Edinburgh.
Autor | Literatur (20. Jh.) | Literatur (Englisch) | Kriminalliteratur | Schotte | Mann | Geboren 1960
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