Die IRB-Formel ist im IRB-Ansatz von Basel II zur Berechnung der Eigenmittelunterlegung von Kreditrisiken vorgeschrieben. Die IRB-Formel dient der Ermittlung der Mindesteigenkapitalanforderungen für Kreditrisiken
Eigenmittel= Exposure at Default x Risikogewicht +/- Saldo aus erwartetetem Verlust (expected loss) und Wertberichtigungen
Risikogewicht = Loss Given Default * Value at Risk pro Einheit Exposure und pro Einheit LGD * Restlaufzeit
Der Exposure at Default bezeichnet den erwarteten ausstehenden Foderungsbetrag im Zeitpunkt des Ausfalls. Das ist derjenige Betrag, der im Insolvenzfall potenziell ausfallgefährdet ist. Der Exposure at Default entspricht beim Kredit dem Kreditbetrag. Die Grundidee der IRB-Formel ist der Value at Risk.
Jeder Kredit wird entsprechend seiner Ausfallwahrscheinlichkeit einer Rating Klasse (Mindestanzahl 8, niedrigste Klasse mit Ausfallwahrscheinlichkeit von 100%) zugeordnet. Die Ausfallwahrscheinlichkeit wird für ein Jahr gemessen.
Ziel ist es die Risiken des Kreditportfolios mit großer Wahrscheinlichkeit aufzufangen. Dies entspricht dem Konzept des Value at Risk.
Der Gesamt-Value at Risk bestimmt sich aus dem Risikobeitrag des einzelnen Kredits im Portfolio. Entscheidend ist die Ausfallkorrelation zu allen anderen Risiken im Portfolio.
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"IRB-Formel".
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