Die IPSC (International Practical Shooting Confederation) ist Träger einer relativ jungen dynamische Schießsportdisziplin, die in aller Welt von Sportschützen seit 1976 betrieben wird. In Deutschland vereint der Bund Deutscher Sportschützen die IPSC-Sportler.
Voraussetzung für den Schützen ist ein bestandener Sicherheits- und Regel-Test (SuRT).
| Zone | A | C | D |
| Major | 5 | 4 | 2 |
| Minor | 5 | 3 | 1 |
Im Unterschied zu anderen Schiesssportarten werden aber nicht nur die Punkte gewertet sondern die Punkte werden durch die dafür benötigte Zeit dividiert. Die ergibt den Stagescore. Der Schütze, der den höchsten Stagescore erreicht, dem werden die vollen Stagepunkte gutgeschrieben. Die nachfolgenden Schützen erhalten anhand ihrer Stagescores prozentual Punkte gutgeschrieben. Innerhalb dieser Sportart werden folgende Schützendisziplinen unterschieden:
Die Standard-Klasse ist die älteste der fünf IPSC-Kurzwaffen-Klassen und erlaubt dem Schützen, Pistolen ab Kaliber 9mm x 19 mit Lauflängen ab 3 Zoll zu benutzen. Weitere Einschränkungen: Es sind keine optischen oder elektronischen Visierungen erlaubt, sondern lediglich so genannte offene Visiere (Kimme und Korn). Zudem muss die Waffe mit eingeführtem Magazin in einen Kasten mit den Innenabmessungen 225 x 150 x 45mm passen und
In der Standard-Klasse werden meist nur sehr große Kaliber ab .40 S & W geschossen, deren Geschossenergie den so genannten Major-Faktor erreicht: Damit erhält der Schütze in der mittleren und äußeren Trefferzone jeweils einen Wertungspunkt mehr als bei einem Minor-Geschoss.
Für Wettkämpfe dieser Klasse sind lediglich Revolver ab 3-Zoll-Lauf mit Kaliber .357 bis .45 als Waffen zugelassen. Maximal dürfen pro Trommel nur sechs Schuss abgegeben werden, bevor nachgeladen wird, selbst wenn es sich bei dem Revolver des Schützen um ein seltenes Modell mit acht oder noch mehr Patronenkammern handelt. Verboten sind darüber hinaus elektronische oder optische Visiere (Leuchtpunkt-Visiere, Zielfernrohre) sowie Gewichte und andere Modifikationen, die den Hochschlag der Waffe vermindern.
Die IPSC Open ist eine Disziplin (Division) für Pistolen-Schützen innerhalb des Schützenverbandes IPSC.
In der Open-Klasse sind nahezu alle Selbstladepistolen ab Kaliber 9mm x 19 mit beliebigen Visierungen und Modifikationen zugelassen. Sie bietet dem Schützen im Gegensatz zur streng reglementierten Production-Klasse fast unbeschränkte Möglichkeiten, seine Waffe an seine persönlichen Wünsche anzupassen.
Um den so genannten Major-Faktor zu erreichen, werden meist die Kaliber .38 Super Auto oder sehr stark geladene 9mm-Patronen geschossen. Für die Major-Wertung wird in der Open-Klasse ein Power Factor von mindestens 160 benötigt.
Häufige Modifikationen an Waffen aus der Open-Klasse sind verlängerte Läufe mit Laufgewichten vorn, Kompensator-Bohrungen im Lauf (Reduzierung des Hochschlags), besonders leichtgängige Abzüge und Magazine mit 30 und mehr Schuss.
Voraussetzung für die Teilnahme an Wettkämpfen ist wie bei allen IPSC-Disziplinen ein bestandener Sicherheits- und Regel-Test (SuRT).
In der IPSC Production Division sind nur Pistolen aus der Serienproduktion mit Double-Action-Abzug zugelassen. Gewertet wird hier nur Minor-Faktor. Modifikationen, wie z.B. Anbringen von verlängerten Bedienelementen, Triggerstop, Plus-Magazinböden, sind nicht zulässig. In der Production Division sind nur Waffen laut der Production Division List http://www.ipsc.org/proddiv.php erlaubt.
Für die IPSC Modified Divison sind Pistolen zugelassen, deren Modifikationen zwischen reiner Serienware und den relativ freien Tuning-Möglichkeiten der Open-Klasse liegen. Erlaubt ist praktisch alles, solange die Pistole mit eingeschobenem Magazin das Kastenmaß (siehe Standard) einhält.
Ab 2005 ist auch in der Bundesrepublik eine Sportordnung für IPSC-Schießen mit Langwaffen genehmigt.
Airsoft-IPSC ist eine Variante von IPSC die ausschließlich mit Airsoftwaffen geschossen wird.