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Das Internationale Olympische Komitee (IOK; auch im Deutschen meist Verwendung der englischen Abkürzung IOC) ist eine nichtstaatliche Organisation, deren Zweck die Organisation und Betreuung der Olympischen Spiele ist.

Das IOC wurde am 23. Juni 1894 in Paris von dem französischen Erzieher Baron Pierre de Coubertin ins Leben gerufen, der sich die Wiederbelebung der Olympischen Spiele der Antike zum Ziel gesetzt hatte.

Seit 1915 hat das IOC seinen Sitz in Lausanne in der Schweiz. Das IOC ist laut Selbstdarstellung eine internationale, regierungsunabhängige, nicht gewinnorientierte Vereinigung mit Rechtspersönlichkeit, die vom Schweizer Bundesrat anerkannt worden ist. Es hält die Schirmherrschaft über die olympische Bewegung und beansprucht alle Rechte an den olympischen Symbolen, Fahnen, Mottos und Hymnen sowie den Spielen selbst. Seine Hauptverantwortung liegt in der Betreuung und Organisation der Sommer- und Winterspiele.

Neben der Zentralorganisation existieren in fast jedem Land auch Nationale Olympische Komitees (NOK), siehe die Liste unten.

Dem IOC wird häufig vorgeworfen, korrupt zu sein; insbesondere unter dem Präsidenten Juan Antonio Samaranch sei es mit großzügigen Annehmlichkeiten zu einem bestimmten Stimmverhalten zu bewegen gewesen: "Die Herren der olympischen Ringe handeln weitgehend unkontrolliert mit einer Ware, die Millionenprofite einbringt" (Jungle World 1999 *).

Präsidenten


Name Land Zeit
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Demetrius Vikelas Griechenland 1894–1896
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Pierre de Coubertin Frankreich 1896–1916
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Godefroy de Blonay (kommissarisch) Schweiz 1916–1919
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Pierre de Coubertin Frankreich 1919–1925
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Henri de Baillet-Latour Belgien 1925–1942
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Sigfrid Edström Schweden 1946–1952
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Avery Brundage USA 1952–1972
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Lord Killanin Irland 1972–1980
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Juan Antonio Samaranch Spanien 1980–2001
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Jacques Rogge Belgien seit 2001

Siehe auch


Weblinks


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