IFCM ist die Kurzform von "Individual Fighting Concepts Mallepree". Dieser Name steht für eine in Deutschland entwickelte Selbstverteidigungsmethode auf der Basis verschiedener Techniken bereits bekannter Kampfsportarten und Kampfkünste. Die Grundphilosophie dieser Methode kommt aus dem Jeet Kune Do, welches durch Bruce Lee entwickelt wurde und von den beiden Entwicklern von IFCM, in den Vereinigten Staaten an der Inosanto Academy in Los Angeles gelehrt wird.
IFCM lehrt den Selbstverteidigungskampf über alle Distanzen, d.h. von den verschiedenen Distanzen von Hieb- und Stichwaffen bis hin zu Tritt-, Box-, Clinch- und Bodenkampfdistanz. Dies erlaubt dem Anwender sich für möglichst viele Arten von Angriffen zu wappnen. Die Methode unterscheidet zwischen den verschiedenen Anwendergruppen, z.B. Polizei, Militär und Zivilisten. Die Gruppen werden mit unterschiedlichen Schwerpunkten unterrichtet, da sie sich in unterschiedlichen Rechtssituationen befinden.
Dies leitet zu einer weiteren Besonderheit. Die IFCM-Methode lehrt Techniken, die streng an dem deutschen Notwehrrecht orientiert sind. Verschiedene Techniken, die in den enthaltenen Künsten verwendet werden, können in Deutschland nicht angewendet werden, ohne mit dem Notwehrrecht in Konflikt zu geraten.
Alle Techniken sind leicht zu erlernen. Das Training ist ab dem 16 Lebensjahr erlaubt und die älteste Anwenderin dieser Kunst ist 71 Jahre alt.
Jeder Mensch hat unterschiedliche Fähigkeiten und so wird er auch sehr individuell geschult und mit Techniken versorgt die er tatsächlich anwenden kann. Enthalten sind Techniken aus folgenden Systemen: Taekwondo, Thai-Boxen, Boxen, Shooto, Kali, Jeet Kune Do, Brasilianischem Jiu Jitsu.