Hysterektomie ist die operative Entfernung der Gebärmutter. Der medizinische Fachausdruck kommt aus dem Griechischem (hystera = Gebärmutter, ektomie = herausschneiden).
Es gibt drei Möglichkeiten eine Hysterektomie durchzuführen:
Die Etymologie stammt aus dem alten Griechenland, weil man annahm, die Hysterie sei eine typisch weibliche Eigenschaft. Bis heute hat sich der Begriff gehalten, obgleich der "moderne" Fachbegriff mittlerweile Uterus heißt. Theoretisch müsste man bei einer Gebärmutterentfernung also von einer Uterektomie sprechen.
In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts wurde die Hysterektomie bei der Therapie von Hysterie angewendet. Weil man glaubte, dass Hysterie als reine Frauenkrankheit durch die Gebärmutter entstehe, entfernte man im Zuge der aggressiven Operationspraxis der Zeit das gesamte Organ.
Die Notwendigkeit der totalen Entfernung der Gebärmutter wird zunehmend in Zweifel gezogen. Zu oft wurden Indikationen dahingehend beeinflußt, eine Operation deswegen zu befürworten, weil damit gleichzeitig dem Befähigungsnachweis von Nachwuchsärzten Genüge getan wurde.
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