Unter einer Hyponatriämie versteht man einen zu niedrigen Natriumspiegel im Blut.
Da Natrium bei den meisten Blutuntersuchungen als eines der wichtigsten Elektrolyte im Blut sehr häufig gemessen wird, fällt eine erniedrigte Natriumkonzentration im Blut schnell auf.
Schwere Hyponatriämiefälle unter 120 mmol/l sind selten. Sie sind als bedrohlich einzustufen und bedürfen meist einer umgehenden stationären Behandlung. Von einer Pseudohyponatriämie spricht man bei einem messtechnisch erniedrigtem Natriumwert, der aber auf einem Störeinfluss bei der Messung beruht und nicht einer echten Hyponatriämie entspricht.
Die Hyponatriämie wird eingeteilt in:
Die Hyponatriämie führt bei rascher Entwicklung zu einem Hirnödem mit Kopfschmerzen, Übelkeit, Tremor und epileptischen Anfällen. Bei langsamer Entwicklung über mehr als zwei Tage stehen Müdigkeit, Wesensänderung, Verwirrtheit und ebenfalls epileptische Anfälle im Vordergrund.
Je nach Entstehung der Hyponatriämie ist entweder Flüssigkeitsrestriktion (Begrenzung der Wasseraufnahme) oder die Gabe von Kochsalz (als Infusion oder über den Magen-Darm-Trakt) angezeigt.
Die gefürchtetste Komplikation eines zu raschen Anstieges des Natriumspiegels ist die Zentrale pontine Myelinolyse. Daher sollte der Ausgleich der Natriumwerte langam und unter häufigen Laborkontrolllen erfolgen.
Krankheitssymptom | Elektrolytstörung
Hyponatremie | Hyponatremia | Hiponatremia | Hiponatremia | Hyponatremi
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"Hyponatriämie".
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