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Die Hypertensive Krise ist eine plötzlich auftretende und bedrohliche Fehlregulation des Kreislaufs. Sie geht mit einem hohen Blutdruck (Hypertonie) einher.

Sie tritt meistens bei Menschen auf, die an Bluthochdruck leiden, unter anderem aufgrund seelischer sowie körperlicher Belastungen oder durch die Nichteinnahme von blutdrucksenkenden Mitteln.

Die Patienten leiden unter akuten Schmerzen in Form von Stechen, Drücken oder Klopfen in der Herzregion sowie an Schwindel, Sehstörungen oder Übelkeit. In extremen Situationen kann es zu Bewusstlosigkeit, Lähmungserscheinung und Krämpfen kommen. Ursache dafür ist die Bildung eines Hirnödems und dem daraus resultierenden Druckanstiegs im Gehirn.

Der Notarzt kann blutdrucksenkende Mittel geben. Die Sauerstoffgabe, kontinuierliche Kontrolle der Vitalfunktionen (Bewusstsein, Atmung, Kreislauf) sowie die psychologische Betreuung sind Standardmaßnahmen bei der Betreuung hypertensiver Patienten.

Es besteht die Gefahr von Vorwärtsversagen, Rückwärtsversagen, kardiogenem Schock, kardialem Lungenödem, Angina Pectoris und Myokardinfarkt.

Notfallmedizinisches Krankheitsbild

 

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