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Ein Hydraulikspeicher ist ein Bauteil der Fluidtechnik, welcher zur Speicherung hydraulischer Energie dient.

Funktion


Eine Hydraulikflüssigkeit wird unter Druck in einen mit Gas (in der Regel Stickstoff) gefüllten Druckbehälter gepresst. Die Hydraulikflüssigkeit komprimiert das Gas und steht zu einem späteren Zeitpunkt als "gespeicherte Energie" zur Verfügung.

Ein Sonderfall ist der Einsatz als Schwingungsdämpfer in Hydrauliksystemen.

Das Gas und die Hydraulikflüssigkeit wird durch eine Trennschichte (Membrane, Gummiblase, Kolben) getrennt, um eine Aufnahme des Gases durch die Flüssigkeit und auch ein Entweichen derselben bei drucklosem Hydrauliksystem zu vermeiden.

Einzelne Speicher können zu Speicherbatterien zusammengeschaltet werden. Es kann so eine sehr große Energiemenge gespeichert werden (Speichervolumen auf der Hydraulikmedienseite von einigen tausend Litern, sowie einigen tausenden Litern Stickstoff auf der Gasseite unter 200-300 bar stehend, werden gebaut). Derartige Anlagen finden in Kraftwerken, Stahlwerken aber auch in Theatern Verwendung. Der Vorteil derartiger Anlagen ist, dass diese hohe gespeicherte Energie auch dann zur Verfügung steht, wenn keine Antriebsenergie verfügbar ist. (Notbetrieb). So würden z.B. bei 1000 dm³ gespeicherter Hydraulikflüssigkeit unter einem Druck von 250 bar etwa 2500 kW über 10 s zur Verfügung stehen.

Bauformen


Man unterscheidet mehrere Bauformen von Hydraulikspeichern:

Speicher | Hydraulik

 

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