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Sebald Beham Das Unmögliche.jpg: „Das Unmögliche“. Der Kupferstich von 1549 enthält die Warnung: Niement unter ste sich grosser Ding, die im zu thun unmuglich sindt.]] Die Hybris (griechisch ‛′Υβρις - der Übermut, die Anmaßung) bezeichnet eine Selbstüberhebung, die sich, vor allem unter Berufung eines göttlich gerechten Zorns, der Nemesis, rächen muss. Die Hybris ist der Auslöser des Falls von vielen Hauptfiguren in griechischen Tragödien. Die Hauptfigur ignoriert in ihrer Überheblichkeit Befehle und Gesetze der Götter, was unvermeidlich zu ihrem Fall und Tod führt.

In der griechischen Mythologie ist Hybris eine Nymphe, die mit Zeus den Halbgott Pan gezeugt haben soll.

Im aktuellen Sprachgebrauch wird "Hybris" als ein bildungssprachlicher Ausdruck für Vermessenheit und Selbstüberhebung verwendet, die zu einem schlimmen Ende führen werden. Beispiel: Es war die Hybris des deutschen Kaiserreichs, sich nach der Annäherung Frankreichs an Russland durch seine Flottenpolitik auch noch das Britische Reich zum Feinde zu machen.

Das zugehörige Adjektiv zu Hybris ist hybrisch oder auch hybrishaft, obgleich es einen inneren semantischen Zusammenhang beider Begriffe gibt (s. Artikel zum Hybrid).

Siehe auch


Griechische Mythologie Literarische Figur Literarischer Begriff

Hybris | Hubris | Hibris | Hybris | Hybris | Hybris | Hybris

 

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