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Ein Hybridkernel (oder auch Makrokernel) ist ein Kompromiss zwischen einem Mikrokernel und einem monolithischen Kernel bei dem aus Geschwindigkeitsgründen einige Teile von monolithischen Kerneln in den Kern integriert und deswegen kein reiner Mikrokernel mehr ist, aber noch nicht genügend Funktionen besitzt um als monolithischer Kernel zu gelten.

Hierbei ist nicht genau definiert, welche Dinge in den Kernel kompiliert werden und welche als Module hinzugeladen werden. Im Windows NT Kernel ist zum Beispiel nach der Version 4.0 das Grafiksystem enthalten und bei BeOS werden die Netzwerktreiber in den Kernel kompiliert. Auch Darwin, das eigentlich einen Mach-Mikrokernel enthält, bindet aus Performancegründen einen Teil der Gerätetreiber in den Mach-Kernel ein.

Der Makrokernel vereint die Vorteile des Mikro- und des monolithischen Kernels: Einerseits ist ein Makrokernel nicht so fehleranfällig wie ein monolithischer Kernel, da zum Beispiel nicht alle Treiber im privilegierten Modus laufen und somit bei einem Absturz nicht das ganze System zum Absturz bringen können.

Andererseits sind nicht so viele Kontextwechsel nebst Kommunikation nötig wie bei einem Mikrokernel, was die Geschwindigkeit des Kernels erhöht.

Betriebssystemtheorie

Hybrid kernel

 

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