Hvalfjördur.jpg Der Hvalfjörður (isl. Walfjord) liegt im Westen Islands zwischen Mosfellsbær und Akranes.
Es existiert zudem eine isländische Volkssage, die den Namen erklärt: Einige Kilometer hinter dem Ende des Fjords liegt der Hvalvatn. In diesen See habe ein zauberkundiger Priester einen bösartigen Wal gelockt und daher rühre der Name des Fjords. Die Geschichte hat auch ein alternatives Ende, in welchem der bösartige Wal ganz hinten im Fjord durch den Priester strandete. Der Wal wurde zur Halbinsel.
Als Wanderziele bieten sich z.B. der Þýrill, der Rest eines alten Schildvulkans, und für Bergfexe die Gipfel des Botnssúlur an. Ausgesprochen interessant ist auch die Wanderung zu Islands höchstem Wasserfall, dem Glymur, die im hinteren Ende des Fjordes nahe der Mündung der Botnsábeginnt. (vgl. auch Wasserfälle Islands). Ein alter Pfad führt überdies über die Berge von Botnsá in das Skorradalur.
Es wachsen an der Botnsá Lupinen, die in Island 1945 eingeführt wurden und wegen der Genügsamkeit und ihrer langen Wurzeln im Kampf gegen die Erosion eingesetzt werden, sowie zahlreiche andere Blumen und blühende Moose. Auch entdeckt man inzwischen Ansätze von Wäldern mit Nadelbäumen zwischen den Birken. Ein gutes Beispiel für die gelungene Anpflanzung arktischer Nadelbäume (meist aus Sibirien) in Island (vgl. Hauptseite, Flora und Fauna).
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