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al-Husain ibn 'Alī ibn Abī Tālib ibn 'Abd al-Muttalib ibn Hāschim ibn 'Abd Manaf († 10. Oktober 680) () war der jüngere Sohn 'Ali ibn Abi Talibs und Fatimas und somit ein Enkel des Propheten Mohammed.

Nach dem Tod seines Bruders Hasan (670) wurde Husain der 3. Imam der Schiiten. Er lebte weiter in Medina. 680 übernahm er die Führung eines Aufstandes in Kufa, der allerdings von den Umayyaden schnell niedergeschlagen wurde. Husain wurde am 10. Oktober 680 (10. Muharram 61 islamischer Zeitrechnung) in der Schlacht von Kerbala von den Truppen der Umayyaden gestellt, besiegt und getötet. Sein Grabmal befindet sich in der irakischen Stadt Kerbala. Deshalb wird Hussein von den Imamiten (Zwölferschiiten) als Märtyrer verehrt, besonders während der jährlichen Aschura-Feierlichkeiten.

Aus seiner Ehe mit der (angeblichen) sassanidischen Prinzessin Schahr-Banu entstammte sein Sohn Ali Zain al-Abidin, der vierte Imam der Schiiten.

Siehe auch: Geschichte des Islam

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