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Die Humberstone- und Santa-Laura-Salpeterwerke in Chile sind Weltkulturerbe der UNESCO. Die Salpeterwerke in der Wüste sind seit 1961 dem Verfall ausgesetzt.

Geographie


Die Salpeterwerke liegen ca. 50 km östlich von Iquique in der Región de Tarapacá in der Atacamawüste.

Geschichte


James Thomas Humberstone gründete die Peru Nitrate Company 1872, damals gehörte die Region noch zu Peru. Seit 1883, nach dem Salpeterkrieg, gehört die Región de Tarapacá zu Chile. Die Santa-Laura Salpeterwerke 1872 wurden Guillermo Wendell und Company gegründet.

Bereits 1889 gehörten die Humberstone-Werke zu den größten Salpeterwerken in Chile. Anfang der 30er Jahre brach der Salpetermarkt zusammen. Viele Arbeiter wurden entlassen, um die Mine lebten damals bis zu 3.700 Menschen. Die Salpeterwerke wurden zwar weiterbetrieben, da aber der Absatz von Salpeter immer schwieriger wurde, wurde Humberstone 1961 geschlossen. Ein ähnliches Schicksal erfuhren auch die Santa-Laura Salpeterwerke, die 1960 die Tore schließen mussten.

Heute sind die beiden Werke Geisterstädte, die dem rauhen Klima der Atacamawüste ausgesetzt sind. Die rostigen großen Industriekomplexe sind ein beliebtes Touristenziel in der Wüste. Es gibt dort ein Freilichtmuseum.

Im 16. Januar 1970 wurden die Werke zu nationalen Monumenten Chiles erklärt. Im Juli 2005 wurden beide Werke zum Weltkulturerbe der UNESCO deklariert.

Links


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Oficinas salitreras de Humberstone y Santa Laura

 

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