Die Humanistische Psychologie versteht sich als dritte Kraft neben der Tiefenpsychologie und dem Behaviorismus. 1961 gründeten Psychologen und Psychologinnen sowie Psychotherapeuten und Psychotherapeutinnen die AHP, die Association for Humanistic Psychology, die die Vorreiterin dieser Bewegung wurde.
Weltanschauliche Wurzeln hat die humanistische Psychologie z.B. im Existentialismus (Sartre, Heidegger), in der Phänomenologie (Husserl) sowie der funktionellen Autonomie (Allport). Die erste ausgearbeitete humanistische Psychologie geht auf Abraham Maslow zurück. Sein Konzept wurde später insbesondere von Carl Rogers in seiner klientenzentrierten Psychotherapie (auch: nichtdirektive oder Gesprächstherapie) aufgenommen und für den praktischen Bereich weiterentwickelt.
Ferner gibt es Persönlichkeiten der Psychologiegeschichte, die nicht orginär der humanistischen Psychologie zuzurechnen sind, aber in ihrem Ansatz dieser recht nahestehen. Hierzu werden häufig der Begründer der Logotherapie Viktor E. Frankl, der Neopsychoanalytiker Erich Fromm mit seiner humanistischen Psychoanalyse und der von Gestaltpsychologie beeinflußte Fritz Perls mit seiner Gestaltherapie angeführt.
Das grundsätzliche Credo der Humanistischen Psychologie besteht in Annahmen und Forderungen wie:
Die Humanistische Psychologie konzentriert sich im Gegensatz zur Tiefenpsychologie auf das "Wie" im Gegensatz zum "Warum" als Kernfrage in der Therapie und der Beratung.
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