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Hugo von Montfort (* 1357; † 4. April 1423 in Bruck an der Mur) war ein österreichischer Minnesänger des späten Mittelalters.

Hugo VII. war Graf von Montfort-Bregenz und Pfannenberg und bekleidete als angesehener Politiker zahlreiche hohe Verwaltungsämter. Er machte politische Karriere in Diensten des Hauses Habsburg: als Oberbefehlshaber der herzogisch - österreichischen Truppen in Italien, als Hofmeister Herzog Leopolds IV. , als Landeshauptmann der Steiermark 1413--1415, als Landvogt im Thurgau, Aargau und Schwarzwald. Im Jahr 1399 erwarb er die Burg Festenburg in der Steiermark.

Montfort verfasste Lieder, poetische Liebesbriefe, sowie politische und didaktische Reden. Rund 40 seiner Texte sind erhalten. Der adelige Gelegenheitsdichter gilt als einer der letzten Vertreter des deutschen Minnesangs.

Er ist wohl die berühmteste Persönlichkeit seines Geschlechtes. Sein Ruhm begründet sich in erster Linie auf seine Dichtkunst. Durch seine Heirat 1373 mit der Erbgräfin Margarete von Pfannenberg - der Stieftochter seines Vaters - begründete Hugo den steirischen Zweig der Montforter und erweiterte das Herrschaftsgebiet des Hauses Montfort gewaltig: Er wird Erbe der Burg Pfannenberg im steirischen Murtal.

Literatur


  • Wernfried Hofmeister: Hugo von Montfort. Das poetische Werk. De Gruyter, Berlin u. a. 2005, ISBN 3-110176-04-1
  • Anke Sophie Meyer: Hugo von Montfort. Autorenrolle und Repräsentationstätigkeit. Kümmerle, Göppingen 1995, ISBN 3-87452-855-3

Weblinks


Mann | Autor | Mittelalter (Literatur) | Literatur (Mittelhochdeutsch) | Lyrik | Komponist (Mittelalter) | Geboren 1357 | Gestorben 1423

 

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