Hugo Stamm (* 1949) ist Redakteur beim Zürcher "Tages-Anzeiger" und befasst sich seit den Siebzigerjahren mit neureligiösen Bewegungen, Sekten, Esoterik, Okkultismus und Scharlatanen. Er hat im deutschsprachigen Raum zahlreiche Vorträge zu diesen Themen gehalten und bisher dazu sechs Sachbücher und einen Roman verfasst.
Hugo Stamm wuchs in Schaffhausen auf. Nach dem Lehrerseminar und einem Philosophiestudium in Zürich absolvierte er 1974 ein Redaktionsvolontariat beim Zürcher Tages-Anzeiger, wo er 1975 Redakteur wurde. 1974 stellte er im Auftrag des Tages-Anzeigers erste Recherchen zu VPM, Scientology und anderen Gruppen an und befasste sich dabei besonders mit dem Thema Indoktrination. Mit Hinblick auf zahlreiche Reaktionen auf seinen Bericht recherchierte er weiter und veröffentlichte 1982 sein erstes Buch über Scientology.
Nach eigenen Aussagen erhielt Stamm in den Neunzigerjahren Morddrohungen und wurde niedergeschlagen. Wer da dahintersteckte, konnte trotz Strafanzeigen nie herausgefunden werden.„20 Minuten: eTalk mit Hugo Stamm: Scientologen hetzten Privatdetektive auf mich“ Er soll bereits dutzende Straf- und Zivilklagen erfolgreich abgewehrt haben.Migros-Magazin: Stamm wühlt im Sektensumpf
Hugo Stamm hält sich bezüglich Auskunft über seine eigene religiöse Überzeugung sehr zurück. Nach seiner Aussage kämpft er für die geistige Freiheit des Individuums, und übt Kritik, wo er diese Freiheit auf irgendeine Weise eingeschränkt sieht. Hugo Stamm: Kampf für die Freiheit
Journalist Autor Schweizer | Mann Geboren 1949 Neue religiöse Bewegung
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