Hubert Gorbach (* 27. Juli 1956 in Frastanz) ist österreichischer Vizekanzler (BZÖ) und Bundesminister für Verkehr, Innovation und Technologie in der Bundesregierung Schüssel II.
Seine schulische Ausbildung schloss er mit einer HAK-Matura 1977 in Feldkirch ab. Beruflich fungierte er als Exportmanager, Geschäftsführer und Aufsichtsrat in verschiedenen Unternehmen, politisch als Bundesobmann des Rings Freiheitlicher Jugend, Bezirksparteiobmann und Bundesparteiobmannstellvertreter der FPÖ. In Vorarlberg war er vor dem Eintritt in die Bundesregierung Landesstatthalter (Landeshauptmann-Stellvertreter) Seit 28. Februar 2003 ist Gorbach Bundesminister.
Seit 21. Oktober 2003 bekleidet er auch das Amt des Vizekanzlers, womit er Herbert Haupt nach dessen Vizekanzlerschaft von 28. Februar 2003 bis 21. Oktober 2004 ablöste.
Am 5. April 2005 trat er, gemeinsam mit weiteren Spitzenvertretern der FPÖ, zur neu gegründeten Partei „Bündnis Zukunft Österreich (BZÖ)“ von Jörg Haider über. Als am 11. April 2005 ein Vertreter der FPÖ Vorarlberg (die sich nicht dem BZÖ angeschlossen hatte und später ihre Selbständigkeit erklärte) Gorbach als Verräter bezeichnet und seinen Ausschluss aus der Partei fordert, kommt dieser seinen Kritikern zuvor und tritt aus der FPÖ aus.
Nach den schweren Niederlagen des BZÖ bei Regionalwahlen in der Steiermark und Wien übernahm er den geschäftsführenden Vorsitz der Partei.
Anfang Juli 2006 schließt Gorbach eine Kandidatur als Spitzenkandidat des BZÖ Vorarlberg für die Nationalratswahl in Österreich im Herbst 2006 nicht aus.
Mann | Österreicher | Vizekanzler (Österreich) | Amtierender Bundesminister (Österreich) | Abgeordneter zum Nationalrat (Österreich) | Geboren 1956 | BZÖ-Mitglied | FPÖ-Mitglied
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