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Basisdaten


Gebiet (Region) (kraj):
Region Hradec Králové
Fläche:
105,61 km²
Einwohner:
94 694 (2005)
Bevölkerungsdichte:
896 Einwohner/km²
Höhe:
235 m ü. NN
Postleitzahlen:
500xx
KFZ-Kennzeichen:
H, HK, HR
Gliederung des Stadtgebiets:
23 Stadtteile
ISO 3166-2:
CZ-??
Webseite:
www.hradeckralove.org

Königgrätz (tschechisch Hradec Králové) liegt am Oberlauf der Elbe im Einzugsbereich des Riesengebirges in Nordost-Böhmen, Tschechien. Die Stadt ist das Zentrum der Region Hradec Králové (Královéhradecký kraj). In der Nähe von Königgrätz fand 1866 zwischen Preußen und Österreich die Schlacht von Königgrätz statt.

HradecKralove11_2004-12-23.jpg Meyers Konversationslexikon schrieb 1888 zu Königgrätz:

Königgrätz (tschech. Hradec Králové, "Königinburg"), Stadt im östlichen Böhmen, an der Mündung der Adler in die Elbe, an der Österreichischen Nordwest-, der Pardubitz-Reichenberger und der Lokalbahn K.-Wostromierz gelegen, hat eine gotische Kathedrale, eine bischöfliche Residenz, ein Rathaus mit städtischem Museum, ein Theater, ein Schulgebäude, hübsche Promenaden und (1880) mit der Garnison 8166 Einw. Von industriellen Etablissements befinden sich in der Stadt selbst eine vorteilhaft bekannte Metallmusikinstrumentenfabrik, eine Klavier-, eine Harmoniumfabrik und eine Bierbrauerei, in der nächsten Umgebung eine Zucker- und eine Maschinenfabrik. K. ist Sitz eines Bischofs, eines Domkapitels und bischöflichen Konsistoriums, einer Bezirkshauptmannschaft, eines Kreisgerichts, eines Hauptsteueramtes, hat ein Staatsobergymnasium, eine Lehrerbildungsanstalt, eine städtische Oberrealschule, eine Fachschule für Kunstschlosserei, ein theologische Diözesanlehranstalt, eine Bibliothek und ein Taubstummeninstitut; es besitzt ferner eine Gasanstalt, eine Wasserleitung und eine Sparkasse. Die Stadt war bis vor wenigen Jahren Festung. Als Vorstädte von K. gelten: Kuklena (3794 Einw.), Neu-Königgrätz (2266 Einw.), Pauchow (870 Einw.), Schlesische Vorstadt (619 Einw.). -K. war schon um 1062 befestigt und wurde 1362 der Königin Elisabeth als Witwensitz zugeteilt, von welcher Zeit an der Ort den Namen K. statt des bisherigen Hradec (Grätz) erhielt. K. litt viel im Hussitenkrieg (1424 wurde Ziska hier begraben) sowie auch im Dreißigjährigen und Siebenjährigen Krieg. Die jetzigen Festungswerke stammen aus den Jahren 1780-89.

1866 fügen hier die preußischen Truppen den vereinigten Österreichern und Sachsen in der Schlacht von Königgrätz eine vernichtende Niederlage zu und entscheiden den Deutschen Krieg für Preußen. District Hradec Kralove in the Czech Republic.png

Söhne und Töchter der Stadt


Im Ort geboren

  • Bohuslav Ludvík Balbín (1621-1688), tschechischer Jesuit, Literat, Historiker, Erdkundler, Patriot und Verfechter der tschechischen Sprache, aktiver Teilnehmer an der Rekatholisierung und gehörte zu de bedeutendsten Personen seiner Zeit.
  • Avigdor Dagan (* 1912), Dichter, Prosaist und Publizist jüdischer Herkunft
  • Rudolf Medek (1890-1940), Schriftsteller und Soldat
  • Karl Freiherr von Rokitansky (*1804), österreichischer Pathologe, Politiker und Philosoph
  • Václav Vladivoj Tomek (*1818), böhmischer Historiker
  • Zuzana Navarová (*1959), tschechische Sängerin und Komponistin

Im Ort gewirkt

Im Ort gestorben

František Cyril Kampelík, tschechischer Volksaufklärer und Begründer der Selbsthilfe-Genossenschaften

Siehe auch: Královéhradecký_kraj, Universitäten in Tschechien

Weblink


Ort in Tschechien

Hradec Králové | Hradec Králové | Hradec Králové | Hradec Králové | Hradec Králové | Hradec Kralove | Hradec Králové | Hradec Králové | Hradec Králové | Hradec Králové | Храдец Кралове | Hradec Králové

 

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