Der lineare Absorptionskoeffizient beschreibt, wie stark monochromatische Röntgenstrahlung beim Durchdringen von Materie entlang des durchstrahlten Wegs abgeschwächt wird. Die Medizin interessiert sich im Rahmen der Computertomografie besonders dafür, die Schwächung der Röntgenstrahlung bestimmten Geweben zuzuordnen und darüber pathologische Abweichungen von gesundem Gewebe (Biologie) feststellen zu können. Dazu hat der englische Nobelpreisträger Godfrey Hounsfield die CT-Zahl vorgeschlagen. Diese wird für ein bestimmtes Material (Gewebe) so berechnet:
Obwohl der Wert dimensionslos ist, wird er üblicherweise in Hounsfield-Einheiten (HE) oder in Hounsfield units (HU) angegeben. Wasser liegt auf dieser Skala definitionsgemäß bei 0HU, Luft bei –1000HU. Die Skala ist theoretisch nach oben offen. In der Praxis hat sich der Bereich von -1024 HU bis 3071 HU durchgesetzt.
Da reale Computertomografen keine monochromatische Strahlung erzeugen, was Voraussetzung für die Angabe von ist, ist diese Definition nicht ganz unproblematisch.
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"Hounsfield-Skala".
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