Lindenhof_Ilmenau.JPG]] Ein Hotel (von französisch hôtel, altfranzösisch hostel aus dem spätlateinischen hospitale für ‚Gastzimmer‘) war in französischen Städten, vor allem in Paris, ein adliges Wohnhaus. Die Bezeichnung wurde auch für öffentliche Gebäude genutzt und fand ihren Weg in den heutigen Sprachgebrauch, wo sie nun in vielen Sprachen eine Herberge bezeichnet.
Es verfügt für seine Gäste im Minimum über eine vollständige Einrichtung für:
Größere Hotels verfügen meistens über einen Empfangs- und Aufenthaltsraum (Lobby), ein Restaurant, eine Bar und, je nach Kategorie, über ein kleines Schwimmbad, Garagen und andere Einrichtungen. Hotels verfügen im Gegensatz zu Pensionen über eine Rezeption, einen ständig besetzten Empfangstresen. Hier finden üblicherweise die Empfangs- (Check-in) und die Abreiseformalitäten (Check-out) statt. Rezeptionen verfügen über eine Rezeptionsglocke, mit der man gegebenenfalls Personal herbeirufen kann. Es gibt Hotels in den verschiedensten Preis- und Komfortklassen. Sie werden international nach Hotelsternen kategorisiert – Ein-Stern-Hotels sind sehr einfach ausgestattet, Fünf-Sterne-Hotels äußerst luxuriös, wobei die Bewertungsmaßstäbe von Land zu Land unterschiedlich sein können. Offiziell gibt es keine Hotels, die mehr als fünf Sterne haben. Das größte Hotel in Deutschland ist das Estrel in Berlin mit 1.125 Zimmern. Das oft als luxuriösestes der Welt beschriebene Hotel ist das Burj Al Arab in Dubai, als größtes Hotel der Welt gilt hingegen das Emirates Palace Hotel in der emiratischen Hauptstadt Abu Dhabi.
Literaturempfehlung:
Die Beherbergungsleistungen sind unter anderem:
Die zentrale Verpflegungsleistung ist das Frühstück. Je nach Betrieb können weitere Verpflegungsleistungen angeboten werden. Diese werden in Küchen- oder Kellerleistungen unterschieden.
Es wird zwischen 4 Leistungsstellen, - bereichen unterschieden:
Unterscheidung nach:
Hôtels waren palastartige Stadthäuser des Adels – seit dem 18. Jahrhundert ist der Name auch für Gasthäuser mit gehobenem Anspruch üblich.
Das erste Hotel der Welt mit diesem Namen wurde unter dem Namen "Grand Hotel" von dem Friseur David Low im Londoner Covent Garden am 25. Januar 1774 eröffnet. Bis dahin gab es nur möblierte Zimmer oder mehr auf Verköstigung ausgerichtete Gastwirtschaften.
Ausgehend von den USA wurden vor allem nach dem 2. Weltkrieg Hotelketten gebildet, bei denen zum Teil Hunderte von weltweit verteilten Hotels unter einer gemeinsamen Hauptverwaltung stehen.
Das Gastgewerbe ist einer der größten Ausbilder Deutschlands mit über 97.000 Auszubildenden. Von den 6 Berufen im Gastgewerbe werden 5 in Hotels ausgebildet.
Fachkraft im Gastgewerbe (2 Jahre Ausbildungsdauer)
ausschließlich in Hotels ausgebildet werden:
Die Ausbildung dauert in Deutschland üblicherweise drei Jahre. Die Ausbildung umfasst das Arbeiten am Empfang, im Hauskeeping (Gästezimmer), in der Hotelküche, Magazin, Hotelbüro und im Restaurant. Gute Fremdsprachenkenntnisse, mathematisches und wirtschaftlich effizientes Denken und Spaß an der Arbeit mit Menschen sind wichtige Voraussetzungen. Beim Hotelkaufmann ist der Bereich Hotelbüro besonderst vertieft. Die Hotelfachausbildung bei großen Schweizer Häusern genießt einen weltweit exzellenten Ruf.
Daneben gibt es Bereiche, in denen PraktikantInnen eingesetzt werden. Deren Einarbeitung ist nur zum Teil systematisiert.
Die Hotellerie bildet das Rückgrat des schweizerischen Tourismus. Obwohl sich die Bettenzahl in den letzten Jahren nur wenig veränderte, so wurde die Qualität des Beherbergungsangebots stets den sich wandelnden Bedürfnissen angepasst. Die hotelleriesuisse hat für die Definition eines Hotels erweiterte Mindestkriterien auf Einrichtungen und Angebot festgehalten:
Die Schweizer Hotellerie verfügt über 5`600 Hotelbetriebe mit 140`500 Zimmer mit 258`700 Betten. Tendenz sinkend, da kleine Betriebe schließen und die Großen ausbauen. Die Hotellerie ist eine typische KMU-Branche. Von den Hotelbetrieben haben 73,1 % weniger als 50 Betten und 62,8 % weniger als 20 Zimmer. Weiter ist festzustellen, dass der Komfort in den Hotels laufend verbessert wird. 2003 gab es von den 140`500 Zimmern in der Schweiz 123`600 mit Dusche oder Bad im Zimmer und 14`800 Zimmer nur mit fließend Wasser. Nur gerade etwas über 2`000 Zimmer verfügen über kein fließendes Wasser im Zimmer. Hotelgäste kommen mehrheitlich aus dem Ausland, somit ist die Hotellerie eine Branche mit indirektem Export.
Diese Tatsache wird hauptsächlich als Argument für einen Sondersatz bei der MwSt. verwendet. Die Bergkurorte haben den größten Anteil am touristischen Kuchen, wobei die Stadthotellerie die bessere Auslastung ihrer Zimmer und Betten aufweist. Von den zwölf touristischen Regionen in der Schweiz steht die Region Graubünden an der Spitze. Die Sommersaison lockt rund 10 % mehr Gäste in die Schweiz als das Winterhalbjahr. Die Schweizer Hotellerie erwirtschaftet im Jahr einen Umsatz von rund CHF 8,5 Mrd., davon entfallen etwa 41,5% auf das reine Übernachtungsgeschäft. Die Hotellerie ist eine dienstleistungsintensive Branche und es werden im Jahr ungefähr CHF 3,5 Mrd.. an Löhnen ausbezahlt.
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