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Horst-Dieter Esch (* 1943) ist ein deutscher Unternehmer.

Ab 1964 studierte er Betriebswirtschaftslehre in Kalifornien und leitete zu der Zeit sieben Autokinos. In den 70er Jahren wollte er den größten Baumaschinenkonzern der Welt formen (1980: 2,5 Mrd DM Umsatz), die IBH in Mainz. Bestandteile waren u. a. Hanomag, Zettelmeyer und Hymac.

Esch hatte einen kometenhaften Aufstieg und wurde in den Medien als Wunderknabe gefeiert, bis die IBH, bei der weltweit fast 15.000 Mitarbeiter beschäftigt waren, mit einem Schuldenberg von einer halben Milliarde Euro zusammenbrach und einen Bankenskandal nach sich zog.

Am 4. November 1983 hieß es: "Der drittgrößte Baumaschinenhersteller der Welt, die Mainzer IBH-Holding, ist zahlungsunfähig. Vorstandsvorsitzender Horst-Dieter Esch meldete beim Mainzer Amtsgericht Vergleich an."

Esch wurde im März 1984 verhaftet und im Oktober des gleichen Jahres vom Landgericht Koblenz wegen Betrugs in Tateinheit mit Konkursverschleppung zu sechseinhalb Jahren Haft und 90.000 DM (46.000 Euro) Geldstrafe verurteilt. Nach Verbüßung von vier Jahren und vier Monaten Haft übersiedelte er sofort nach seiner Haftentlassung im Juli 1988 in die USA. Dort erwarb er im Oktober 1989 für angeblich fünf Millionen Dollar die angesehene New Yorker Model-Agentur "Wilhelmina". Es wurde vermutet, dass Esch das für den Kauf erforderliche Geld rechtzeitig aus der Konkursmasse der IBH abgezweigt hatte.

Mann | Geboren 1943 | Deutscher | Unternehmer

 

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