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in F: klingt eine Quinte tiefer
Horn
engl.: (french) horn, ital.: corno
Klassifikation
Aerophon
Blechblasinstrument
Tonumfang:
verwandte Instrumente:
Wagnertuba, Kornett, Flügelhorn
Musiker
Liste von Hornisten
Kategorie:Hornist

Das Horn ist ein Blechblasinstrument mit konischer Mensur, das im Orchester seit dem 18. Jahrhundert einen festen Platz hat.

Aufbau und Funktion


Ein Horn ist aus einer Röhre oder zweier ineinander verwundenen Röhren aufgebaut, die kreisrund gebogen sind. Ausführungen gibt es als F-, B- oder seltener Es-Horn. Besteht ein Horn aus zwei Röhren, so spricht man vom Doppelhorn. Üblicherweise ist das ein F- und ein B-Horn, es gibt aber auch Doppelhörner in B/hoch-F . In Wien besteht noch die alte Tradition des einfachen F-Horns (Wiener Horn), das im Prinzip einem leicht weiterentwickelten F-Ventilhorn aus der Jahrhundertwende gleicht.

Die Funktionsweise des Instrumentes ist im Artikel Blechblasinstrument beschrieben.

Viennese horn.jpg

Geschichte


Eines der ursprünglichsten Tongeräte, die der Mensch benutzte, dürfte das Horn sein. In seiner Urform bestand es aus einem Tierhorn, genauer einer Hornscheide der Cavicornia genannten Tiergruppen (Rinder, Schafe, Ziegen u. a.). Das Horn wurde dabei an der abgeschlagenen Spitze oder an einer seitlich gebohrten Öffnung angeblasen und verfügte nur über einen Ton. Neben Hornscheiden wurden auch Stoßzähne, Schneckengehäuse oder Muscheln in ähnlicher Weise verwendet. Da diese "Instrumente" allenfalls über einige wenige Töne verfügten, eigneten sie sich vor allem als Signalhörner.

Diese Hörner sind mehr oder weniger die Vorläufer sowohl von Trompete, Posaune, den Bügelhörnern und eben dem Waldhorn – am letzteren ist allerdings der Name Horn oder Corno hängen geblieben. Die Geschichte des eigentlichen Waldhorns beginnt dagegen erst am Ende des 17. Jahrhunderts.

Hörner von der Urzeit bis ins 17. Jahrhundert

  • Überliefert sind Schneckenhörner aus Assyrien, die bei Kulthandlungen in der Zeit um 2.000 bis 1.500 v. Chr. verwendet wurden.
  • australisches Digeridoo/Didjeridu (lt. Höhlenzeichnungen 4000 Jahre alt, ältester Fund 1500 J.alt
  • Priester altmexikanischer Kulturen benutzten Knochen oder die Gehäuse von Schnecken (etwa der Strombus gigas L. – Riesenflügelschnecke), die sie Tecciztli oder Quiquiztli nannten und mit denen sie Regengötter beschworen.
  • das hebräische Schofar, ein Widderhorn, ein heiliges Instrument der Israeliten zum Zusammenrufen der Gemeinde.
  • Der "erste schriftlich benannte Trompetenbauer"(1000 v.Chr.): 4.Buch Mose, Kap.10 "Und der HERR redete mit Mose und sprach: Mache dir zwei Trompeten von getriebenem Silber..." - Die 7 "Posaunen von Jericho " erklangen zeitnah (ca.80 Jahre) danach unter Josuas Heerführung (Buch Josua, Kap.6)
  • Die Etrusker brachten um 700 v. Chr. Terrakotta-Hörner aus ihrer griechischen Heimat nach Mittelitalien mit. Diese halbmondförmig gebogenen Hörner wurden später auch vom römischen Militär als Signalinstrumente (Cornu) verwendet.
  • Schon sehr früh entwickelten Völker des Altertums die Kunst, Blasinstrumente aus dünnwandigen Metallrohren herzustellen, etwa die Ägypter, Inder, Chinesen, Hebräer, Griechen und Römern.
  • Die Germanen gossen ihre Luren aus Bronze.
  • Aus dem Frühen Mittelalter bekannt ist der Olifant, ein Elfenbeinhorn, das aus einem ausgehöhlter Stosszahn eines Elefanten hergestellt wurde.
  • Das Hifthorn war ein Signalhorn, das anfänglich aus Rinderhorn hergestellt wurde und später ein Mundstück aus Metall aufgesetzt bekam.
  • Bereits um 1500 ist das Alphorn in seiner heutigen Form aus der Schweiz nachgewiesen. Sicher sind ähnlich gebaute Instrumente schon früher in vielen Kulturen unabhängig voneinander gebaut worden.
  • Instrumente mit einem wesentlichen Merkmal des heutigen Waldhorns, der kreisrund gebogenen Röhre, kannte man schon in der Spätantike. Wegen der technischen Schwierigkeiten dürften jedoch erst im späten Mittelalter wieder solche Instrumente gebaut worden sein. So finden sich Abbildungen solcher "Hörner" auf Darstellungen in Worchester oder in Terlan in Tirol.

Vorläufer des Horns

Am Ende des 17. Jahrhunderts hielt das kreisrunde Horn Einzug in die Kunstmusik. Ludwig XIV. (Frankreich) beschäftigte 14 Parforce-Hornisten für die Gestaltung der Hofmusik. Schon bald brachte Jean-Baptiste Lully auch diese Instrumente in das Orchester. Ähnlich den Trompetern wurden im Barock auch für die Hornisten Partien und Solokonzerte in sehr hoher Clarinlage geschrieben.

Dieses Instrument, das Corno da caccia, war jedoch nach Bauart und Klang eine rund gebaute Trompete, die mit einem Kesselmundstück gespielt wurde. Es wurde vom böhmischen Grafen Franz Anton von Spork 1681 in Deutschland eingeführt. In der Folge wurde das Hornblasen in Böhmen besonders gepflegt und die ersten großen Hornisten auf dem Waldhorn stammten aus Böhmen wie Anton Joseph Hampel, Johann Wenzel Stich, Karl Haudek oder Johann Joseph Rudolph.

Daneben wurden in dieser Zeit weitere kreisrunde Instrumente entwickelt, etwa das Parforcehorn, ein großwindiges Instrument zur reiterlichen Jagd.

Naturhorn

Dem Dresdner Hornisten Anton Joseph Hampel kommt das Verdienst zu, durch mehrere entscheidende Veränderungen aus dem Corno da caccia den Typus des heutigen Waldhorns entwickelt zu haben.

  • Einführung der Stopftechnik. Um 1753 entwickelte Hampel die Stopftechnik entscheidend und gab diese als einer der besten Lehrer seiner Zeit auf diesem Instrument auch an seinen Schüler (Giovanni Punto) weiter. Unter dem Stopfen ist nicht nur eine Technik zu verstehen, bei der mit der Hand im Trichter des Horns dieser verschlossen (gestopft) wird, sondern es ist eine sehr differenzierte Art des Abdeckens der Hand im Trichter, eher ein Abdunkeln des Tones und in der Umkehrung durch das vollständige Herausnehmen eine Erhellung. Es bedarf großer Übung und muss für jeden Ton differenziert werden. Die Töne der Naturtonskala können bei Totalstopfen um einen Halbton erhöht werden, bei Herausnehmen der Hand bis zu ca. einem Viertelton erhöht werden, bei Abdunkeln bis zu ca. einem Viertelton erniedrigt werden und bei fast gänzlichem Stopfen um einen Halbton erniedrigt werden. In Summe können die Naturtöne also bis zu einen Ganzton verändert werden. Allerdings verändert sich die Klangqualität der Töne durch Stopfen sehr stark und je nach Stopftechnik auch sehr unterschiedlich: scharf und gläsern - heller und offener - dunkler und seidenmatt - dumpf gedämpft.

  • Gleichzeitig vollzog sich der Wechsel vom Kesselmundstück zum Trichtermundstück, mit dem der Klang noch runder und romantischer wurde.

  • Eine weitere Verbesserung gelang Hampel mit dem Einbau eines Inventionszuges in das Horn. Die verschiedenen Stimmungen des Naturhorns werden mit Aufsatzbögen realisiert. Feinstimmung wurde durch kleine Aufsatzstücke ermöglicht. Hampel lies durch den Instrumentenbauer Johann Werner einen Zug (Inventionszug) in der Mitte des Horns anbringen um diese Feinstimmung besser zu realisieren. Die großen Aufsatzbögen für die Grundstimmen blieben erhalten. Erst ab 1800 kam später noch die Form des Cor solo hinzu. Dieses hatte ein festes Mundrohr und die Stimmbögen wurden auf den Mittelzug gesteckt. Da der Wechsel umständlicher war (das feste Mundrohr hatte jedoch Vorteile) war diese Variante, wie es der Name auch sagt, nur Solisteninstrumenten vorbehalten (siehe Instrument von Korn in der Sammlung Leipzig). Jedoch gab es zu dieser Zeit auch immer einfachere Instrumente, welche fest in ihrer Tonart (meist in D oder Es) gebaut waren.

Zusammenfassend führten folgende Besonderheiten zu einem veränderten Instrument mit neuen Klangeigenschaften:

  • das Verhältnis des Rohrverlaufes barocker Instrumente von 1/3 konisch zu 2/3 zylindrisch änderte sich beim Horn immer mehr zu 2/3 konisch zu 1/3 zylindrisch.
  • das Kesselmundstück wandelte sich hin zum Trichtermundstück
  • der Schalltrichterdurchmesser wurde größer
  • spieltechnische Funktion der rechten Hand des Spielers

Vorläufer des Ventilhorns

Immer wieder wurde in dieser Zeit nach anderen Lösungen als Ersatz für die Stopftontechnik gesucht.

  • 1760 entwickelte der Hornist Ferdinand Kölbel in St. Petersburg ein Horn mit einem sogenannten "Amor-Schall"
  • 1788 versuchte Charles Clagget in London eine Kombination zwischen einer D- und einer Es-Stimmung mittels einer frühen Form des Ventils.
  • 1812 berichtet der Mannheimer Hornist Christian Dickhut in der Allgemeinen Musikalischen Zeitung von seiner Erfindung des verschiebbaren Inventionszuges (ähnlich eines Posaunenzuges).
  • 1818 - mit dem Bau von omnitonischen Instumenten durch Dupont wurden alle Stimmbögen in einem Instrument vereinigt.
  • ab 1800 gab es auch Versuche für ein Horn mit Klappen, ähnlich der Klappentrompete

Ventilhorn

Die letzte einschneidende Veränderung des Horns (wie der übrigen Blechblasinstrumente) war die Erfindung der Ventile (s. Blechblasinstrument), die um 1813 vom Hornisten Friedrich Blühmel erfunden wurden. Der Hornist und Mechaniker Heinrich Stölzel, der unabhängig von diesem ebenfalls ein Ventilhorn entwickelt hatte, einigte sich mit Blühmel über dessen Rechte und hat sich seine Erfindung am 12. April 1818 patentieren lassen. Zunächst mit 2 Ventilen gebaut, wurden sie am Beginn noch wie Naturhörner geblasen, die Ventile ersetzten nur den umständlichen Bogenwechsel. Um 1830 haben verschiedene Instrumentenbauer unabhängig voneinander ein drittes Ventil hinzugefügt. Bedeutende ist der Leipziger Christian Friedrich Sattler, der eines der ersten chromatischen Hörner gebaut und damit zur Ablösung des Naturhorns mit beigetragen hat.

Während Carl Maria von Weber den Einsatz des Ventilhorns (zu seiner Zeit noch mit zwei Ventilen und damit sehr unvollkommen) im Orchester strikt abgelehnt hat, war um 1850 der Wechsel in fast allen Orchestern vollzogen, wenngleich die Tradition des Naturhorns noch einige Zeit separat weiterlebte. Felix Mendelssohn Bartholdy war einer der ersten, der das Ventilhorn bei seinen Kompositionen im Kopf hatte: in seinem Nocturno aus dem Sommernachtstraum. War die Stimmung der Ventilhörner zunächst auf F festgelegt, versuchte man doch bald auch Instrumente in B zu bauen, welche besser und sicherer in der Höhe ansprachen. 1897 konstruierten Eduard Kruspe und Bartholomäus Geisig aus Erfurt dann das erste Doppelhorn, hier waren die Stimmungen F und B in einem Instrument vereint und konnten mit einem Umschaltventil gewählt werden. Diese Instrumente werden bis zum heutigen Tag geblasen und bilden den Standard heutiger Orchesterinstrumente. Manche Hornisten bevorzugen jedoch das Wiener Horn. Es entspricht praktisch einem Inventionshorn mit F-Bogen, das mit Pumpventilen ausgestattet wurde. Bei den Wiener Philharmonikern ist es sogar Pflicht wegen der besonderen Klangqualität des reinen F-Horns und der Pumpventile, dass die Hornisten auf einem Wiener Horn blasen. Etwa 1970 wurde dann noch versucht, die Hoch-F-Stimmung in das Horn zu integrieren. Das Ergebnis waren Tripelhörner in der Stimmung tief F/B/hoch F.

Durch die Spielweise ist die Notation für F- und B-Horn häufig in F. Im Blasorchestersatz ist die Notation oft in Es. In den Hornstimmen klassischer Musik hat sich auch nach Einführung des Ventilhorns noch über lange Zeit die Tradition erhalten, die Hornstimmen nach der vorherrschenden Tonart transponiert zu notieren, manchmal wechselt dabei die Notation in jedem Takt oder sogar mehrmals im Takt. Daher muss der Hornist geübt im Transponieren sein (z.B. bei „Horn in Es" einen Ganzton tiefer spielen). Es gibt auch die Möglichkeit den Stimmzug zu wechseln. Man sollte jedoch die Methode des Transponieren bevorzugen. Durch Tauschen des Stimmzuges verschlechtert sich die Stimmung stark, da die Länge der Ventilzüge an die Grundstimmung angepasst ist.

In heutiger Zeit gibt es wieder eine erfreuliche Renaissance des Naturhorns in seinen Formen als barockes Instrument, Parforcehorn oder Inventionshorn. Große Verdienste bei der Wiederbelebung des Naturhorns hat sich der Hornist Hermann Baumann erworben.

Verwandte Instrumente


Eine ganze Reihe von Blechblasinstrumenten sind in ihrer Mensur eng mit dem Horn verwandt. Diese Gruppe wird unter der Bezeichnung Horninstrumente zusammengefasst.

Eine besondere Form des Horns ist die Horntube oder Wagnertube, welche Richard Wagner nach seinen Angaben um 1870 für das Orchester des Nibelungenrings bauen ließ. Die Wagnertube ähnelt dem Bariton, ist aber enger mensuriert. Wie das Horn wird sie links gegriffen und mit dem gleichen Hornmundstück geblasen. Die Wagnertube wird immer im Quartett eingesetzt, dabei gibt zwei Tenortuben in B und zwei Basstuben in F. Außer Wagner haben auch andere Komponisten die Wagnertuben in ihren Kompositionen eingesetzt, etwa Anton Bruckner in den Sinfonien Nr. 7, 8 und 9 jeweils als Quartett, Richard Strauss in der Alpensinfonie und der Oper Elektra, je 2 B-Tuben, sowie Igor Strawinsky im "Sacre du Printemps" 2 B-Tuben.

Durch die konische Mensur gehören auch Kornett und Flügelhorn zu den Horninstrumenten: Obwohl sie der hohen Lage wegen meistens von Trompetern geblasen werden, verraten sie ihre Verwandtschaft durch den ähnlich weichen und runderen Klang.

Verwendung in der Musik


Siehe: Liste der Hornliteratur

Kammermusik

Ein Großteil der kammermusikalischen Werke mit Horn sind für folgende Besetzungen geschrieben:

Orchester

Das Horn wurde abhängig von seiner Entwicklungsstufe und der Epoche sehr unterschiedlich eingesetzt. Die Entwicklung reicht von Signalrufen (Jagdmotive) im Barock (meist paarweise auftretend, siehe Concerto Grosso, G. P. Telemann, J. S. Bach, G. F. Händel) bis hin zum „klangfüllenden“ romantischen Stilmittel in der Sinfonie, wobei die Signaleigenschaft in den Hintergrund tritt, die Assoziation mit der Natur jedoch geblieben ist. Im Sinfonieorchester sitzen die Hornisten gewöhnlich in einer Viererformation links (vom Publikum aus gesehen) von den Holzbläsern, die sie somit vom "schweren Blech" (Trompeten, Posaunen, Tuba) trennen. Dies ist so, weil das Horn klanglich gesehen auch, für manche vor allem, zu den Holzblasinstrumenten gehört. Grob gesehen ist die Anzahl der Hörner im Orchester auch im Laufe der Zeit angestiegen: in der Klassik normalerweise zwei (Beethoven verwendete in seiner letzten Sinfonie auch vier), in der Romantik drei bis vier. Die Verwendung von dreien ist nicht so häufig, z. B. im Cellokonzert von Antonin Dvorak. In der Spätromantik brachten deren Vertreter, z. B. A. Bruckner, R. Wagner, G. Mahler und R. Strauss bis zu zwölf Hörner unter.

Beispiele

  • Sinfonie Nr. 5 (cis-moll) von Gustav Mahler, 3. Satz „Scherzo“ (2. Abteilung) Das 1. Horn (Solohorn) der sechsköpfigen Horngruppe wird zum „Corno obligato“ (das 3. Horn übernimmt die „Rolle“ des 1. Horns und das 5. die des 3. Horns) und hat in diesem Satz eine Bedeutung, die einer Bedeutung in einem Solokonzert nahekommt. Das erste Motiv ist hierbei einem Scherzo gemäß in einem tänzerisch leichten Charakter, das dazu in einem krassen Kontrast stehende zweite (mittlere) Motiv in einem klagenden, schreienden Ton gehalten. Das 6. Horn hat tacet.

Pädagogik


Das geeignetste Einstiegsalter liegt, wie auch bei den anderen Blechblasinstrumenten, nach vollständiger Ausbildung des jugendlichen Gebisses mit den zweiten Zähnen (also ab 11 Jahren). Es kann natürlich auch früher mit dem Unterricht begonnen werden. Es ist aber hierbei zu beachten, dass sich das Gebiss noch verändert und daher ggf. der Ansatz immer wieder angepasst werden muss und beim Ansatz nicht so viel Druck auf die Lippen/Zähne ausgeübt werden sollte.

Literatur


Weblinks


Siehe auch


Naturhorn | Liste von Hornisten | Liste der Hornliteratur | Posthorn | Olifant

Blechblasinstrument

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