Horgen ist eine politische Gemeinde und der Hauptort des gleichnamigen Bezirks im Kanton Zürich in der Schweiz.
Sie liegt am linken, westlichen Ufer des Zürichsees und ist etwa 18 km von der Kantonshauptstadt Zürich entfernt. Horgen zählt zur Agglomeration Zürich. Die Einwohner nennen sich Horgner.
Das Gemeindegebiet ist zur Hälfte bewaldet, ein Viertel dient der Landwirtschaft und ein Fünftel der Gemeindefläche ist überbaut. Der Siedlungsraum umfasst das gesamte Seeufer und reicht nach Westen bis an die Autobahn A3. Zu Horgen gehört auch Horgenberg, Sihlbrugg Station und Sihlwald.
Wappen
Blasonierung
- In Rot ein stehender silberner, goldbewehrter Schwan
In der Chronik von Gerold Edlibach aus dem Jahr 1486 befindet sich die älteste Darstellung des Wappens, ein silberner Schwan auf rotem Grund. Seit der 1000 Jahr Feier 1952 verwendet die Gemeinde eine grafisch einfacher gestaltete, moderne Zeichnung des Schwans.
Geographie
Horgen liegt am Abhang des
Zimmerbergs, eine
Seitenmoräne, welche der
Linthgletscher bei seinem Vorstoss nach der letzten
Eiszeit zurückgelassen hat. Das Gemeindegebiet erstreckt sich vom See über das
Sihltal hinweg bis zum
Albisgrat. Auf dem Gemeindegebiet liegen vier Bahnhöfe. Horgen See an der Linie Zürich–Chur; Horgen Oberdorf (Zürich–Zug–Arth-Goldau); Sihlwald Station (Zürich–Sihlbrugg), Sihlbrugg Station.
Bevölkerung
In Horgen hat sich die einheimische Bevölkerung, seit Beginn der
Industrialisierung im
19. Jahrhundert, mit einem grossen Anteil von Zuwanderern vermischt. Die
Zuwanderer fanden zuerst in der Textil- und Maschinenindustrie, dann im Dienstleisungssektor Arbeit. Bedingt durch die internationale Ausrichtung der Arbeitgeber findet sich in Horgen eine vielsprachige multikulturelle Gesellschaft.
Die häufigste Sprache ist deutsch mit 80% gefolgt von
italienisch mit 6%,
albanisch 3%, rund 11% bilden die restlichen Sprachminoritäten.
Politik
In Horgen herrscht die
schweizerische Basisdemokratie in Form einer allen Stimmberechtigten offenstehenden
Gemeindeversammlung (
Legislative). Der Gemeinderat lädt jeweils zur die Gemeindeversammlung ein, sie wird im Schinzenhof abgehalten. Geschäfte welche die Kompetenzen der Gemeindeversammlung übersteigen werden durch
Urnenabstimmungen entschieden.
Die Mitglieder des Gemeinderats (Exekutive) stehen jeweils einem Amt vor. Die neun Gemeinderäte und der Gemeindepräsident werden an der Urne gewählt. Gemeindepräsident ist Walter Bosshard (FDP) (2006). In Horgen wird aktive Jugendpolitik betrieben.
Die SVP hat 35%,
die SP 25%, die FDP 19%, die Grüne 6.7%, die CVP 6.4% und die EVP 4% der Wählerstimmen.
Wirtschaft
Industrie
Die
Industrialisierung hat Horgen seit Mitte des
19. Jahrhundert stark geprägt, zu Beginn war die aufkommende
Seidenindustrie dominierend (z.B.
Weberei Stünzi Söhne), später auch die
Maschinenindustrie (z.B. Stäubli, Schweiter).
Viele dieser grossen Betriebe sind seit ihren Anfängen international tätig und exportieren einen Grossteil ihrer Produktion.
Dienstleistung
Im Laufe des
20. Jahrhunderts verschob sich das wirtschaftliche Schwergewicht immer mehr hin zu Dienstleistungsbetrieben. Verwaltungen, Versicherungen, Forschungsanstalten, Verarbeitungs- und Schulungzentren von Banken und Kreditkartengesellschaften sind wichtige Arbeitgeber.
Verkehr
Zürichseefähre Meilen-Horgen - 002.jpg
Die
Gotthardlinie der
Schweizerischen Bundesbahnen (SBB) (von
Arth-Goldau durch den
Zimmerbergtunnel kommend) liegt auf 483
m.ü.M., die Linie von
Chur liegt auf 409
m.ü.M., beide führen weiter seeabwärts Richtung Zürich. Horgen besitzt 4
S-Bahnhöfe (Horgen See, Horgen Oberdorf,
Sihlwald, Sihlbrugg Station), einen Anschluss an die
Autobahn A3 und Kursschiffverbindungen. Die
Zürichsee-Fähre Horgen-Meilen betreibt einen Fährverkehr nach
Meilen. Innerhalb der Gemeinde verkehren Buslinien.
Geschichte
Die Ur- und Frühgeschichte von Horgen ist bislang noch nicht intensiv untersucht worden. Im Käpfnacher Kohleflöz sind Versteinerungen von
Farnen und
Mastodon erhalten geblieben.
Die ersten neolithischen, 5000 Jahre alten Seeufersiedlungen der Pfahlbauer wurden im Scheller und beim heutigen Schiffssteg gefunden. Die Menschen der nach ihrem Fundort benannten Horgener-Kultur standen in Verbindung mit zeitgenössischen Siedlungen der Seine-Oise-Marne-Kultur an anderen Seen.
Aus dem 2. Jahrhundert stammen die beiden keltischen Frauengräber im Thalacker.
Für die Zeit der Völkerwanderung im 7. Jahrhundert sind alamannische Gräber bei der Kapelle an der Stockerstrasse, im Entweder und im Bätbur belegt.
In der Urkunde, durch die König Otto I. am 1. März 952 umfangreiche Ländereien in der Gegend von Horgen dem Kloster Fraumünster in Zürich schenkte, wurde Horgen als Horga zum ersten Mal erwähnt.
Horgen erlebte im späten Mittelalter als Warenumschlagplatz einen Aufschwung. Im alten Zürichkrieg, während der Zürcher Reformation durch Ulrich Zwingli und der Gegenreformation war das Gebiet der Gemeinde Horgen ein Vorposten gegen die Innerschweiz. Religiöse Auseinandersetzungen gab es ab 1585 auch zwischen der Herrschaft in der Stadt und der Täufergemeinde im Horgenberg. Im Zug dieser Ereignisse wurde Hans Landis am 14. September 1614 in Zürich enthauptet.
Die napoleonischen Wirren, die Helvetik 1798–1803 und die Auseinandersetzungen um die Mediationsverfassung 1803 gipfelten 1804 im Bockenkrieg.
Der Bau der Eisenbahn Zürich–Näfels war von einigen Schwierigkeiten begleitet. Die Linie führte über grosse, im See aufgeschüttete, Uferzonen. Am 9. Februar 1875 rutschte ein 135 m langes Stück, der im Bau befindlichen Strecke, in den See. Die Trasse wurde etwas verlegt, trotzdem versank zwei Tage nach der Eröffnung der Bahnlinie, am 20. September nochmals ein 204 m langes Teilstück, mehr als 6500 m² Land, im Wasser. Der Bahnhof senkte sich um 0,5 m und musste abgerissen werden. In der Folge wurde weiter landeinwärts eine neue Trasse angelegt.
Nachbargemeinden
Seit der Verselbständigung der Aussenwachten
Hirzel und
Oberrieden am
13. Mai 1773 sind diese, zusammen mit
Wädenswil,
Langnau am Albis,
Hausen am Albis und
Thalwil die Nachbargemeinden.
Gemeinschaftliche Aufgaben sind in den regionalen Zweckverbänden geregelt, die wichtigsten sind Kehrichtverwertung, Abwasserentsorgung, Seewasseraufbereitung und Spital Zimmerberg.
Spezielle Einrichtungen
Im Bezirkshauptort befinden sich auch die Standorte vieler Institutionen von regionaler und kommunaler Bedeutung, neben der Bezirksverwaltung, dem Posten der
Kantonspolizei und dem Bezirksgefängnis, auch das Bezirksgericht, die Stützpunktfeuerwehr und der Rettungsdienst des linken Zürichseeufers. Weitere sind:
- Spital Zimmerberg
- HUMANITAS Stiftung zur Förderung geistig Behinderter
- Gemeindebibliothek
- KVA
- Fernheizzentrale
- Seewasseraufbereitungsanlage
- Abwasserreinigungsanlage
Kunst, Kultur
Kulturelle Anlässe wie Konzerte, Kunstausstellungen, Vorträge oder die
Fasnacht, welche von den Schönegglern hochgehalten wird, haben in Horgen Tradition. Beliebt sind auch
Wasserball Spiele des
SC Horgen, welcher in der höchsten Schweizer Liga sehr erfolgreich ist.
Schule
Die Schule in Horgen besteht aus den Stufen
Hort/
Kindergarten,
Primarschule und
Oberstufe in Form einer drei geteilten
Sekundarschule. Pläne zur Errichtung einer
Kantonsschule wurden aus Kostengründen bisher nicht umgesetzt.
Die teilautonomen Schuleinheiten von Kindergarten und Primarschule sind den Bedürfnissen entsprechend auf die Ortsteile und Quartiere verteilt. Die Oberstufe ist im Oberstufenzentrum Berghalden/Rainweg zusammengefasst.
Seit 2001 befindet sich in Horgen ein Teil des Bildungs Zentrum Zürichsee (BZZ), welches aus dem Zusammenschluss der Kaufmännischen Berufsschulen Horgen und Stäfa und der Gewerblich-Industriellen Berufsschule Horgen entstanden ist.
Freizeit
Bäder
In Horgen gibt es drei Badeanlagen. Im Sommer sind die Seebäder Sportbad Käpfnach, Parkbad Seerose geöffnet. Das ganze Jahr, mit Ausnahmen einer Revisonsperioden in den Sommerferien, kann das Hallenbad Bergli zu bestimmten Zeiten besucht werden.
Sehenswürdigkeiten
Bergwerk
Die Käpfnacher
Kohle befindet sich in einem einzelnen Flöz mit einer Mächtigkeit von etwa 60 cm, welches in der oberen Süsswasser
molasse vor zehn Millionen Jahren gebildet wurde. Es handelt sich dabei um eine sehr schwefelhaltige
Pechkohle von minderer Qualität. Sie wurde im ehemaligen
Braunkohle-
Bergwerk vor allem in Notzeiten abgebaut. Das Bergwerk und ein kleiner Teil der 100 km langen Stollenanlage stehen dem Besucher offen.
Ein kleines Bergwerkmuseeum ist im ehemaligen Kohlemagazin untergebracht.
Sust
Bei der Sust wurde die per Schiff von
Zürich kommenden Waren auf
Saumtiere umgeladen. Der
Saumpfad führte von hier über den
Hirzelpass in die
Innerschweiz. Sust ist auch der Name des dazu gehörenden imposantes Lager- und Verwaltungsgebäudes am Seeufer. Das Ortsmuseeum ist hier untergebracht.
Bild:Horgen Sust.png |Sust
Bild:Sust Horgen.JPG |Ortsmuseum "Sust"
Reformierte Kirche
Die heutige Kirche wurde am
27. Oktober 1782 eingeweiht. Die im Grundriss querovale Zentralraum-Kirche war damals eine kühne Lösung und wurde vom bekannten Kirchenbaumeister
Johann Jakob Haltiner aus
Altstätten im Rheintal gebaut. Die
Stuckdecke stammt von
Andreas Moosbrugger.
Fabrikanten-Villen
Horgen Seerose.png
In prominenter Lage am See steht die Villa Seerose, welche der Seidenindustrielle
Jacques Huber-Kudlich 1902-1908 erbauen liess. Der Park und ein Teil des denkmalgeschützten schmiedeisernen Zauns wurden zum Hundertjahrjubiläum dieses Gesamtkunstwerkes des Jugendstils restauriert. Die Villa Seerose beherbergt heute die Räume der Musikschule Horgen; es finden dort Konzerte und Wechselausstellungen statt.
Die klassizistische Villa Streuli-Hüni im Herner (mit neubarockem Badepavillon), die Villa Thalhof, die Villa Stünzi mit Park, die Villa Seewart, die Villa Stäubli, sowie das Bocken-Gut (ehemals Sitz der Familie Schwarzenbach, heute Credit Suisse Communication Center) sind nicht öffentlich zugänglich.
Ortsteile
Dorf
Das Dorf ist das Zentrum von Horgen. In ihm finden sich auf kleinem Raum die gesamte Verwaltung von Gemeinde und Bezirk, sowie die Schauplätze des kulterellen und sozialen Lebens, die wichtigstens Einkaufsmöglichkeiten und den Verkehrsknotenpunkt Bahnhof See. Die vorherrschende Architektur ist modern städtisch. Ausser einigen schönen alten Gebäuden und Gassen ist kein einheitlicher alter Kern erhalten.
Arn
Arn liegt am südlichen Zipfel des Gemeinde Gebietes. Das Schulhaus beherbergt zwei Primarschulklassen einen Kindergarten, sowie eine
Logopädie. Etwas Bekanntheit erlangte der Ortsteil im Jahr
1804, als im Gefecht bei der
Bocken, die Aufständischen unter
Hans Jakob Willi siegten.
Horgenberg
Der Horgenberg liegt im westlichen Teil des Gemeinde Gebietes, auf dem
Zimmerbergrücken oberhalb der Autobahn A3. Er besteht aus den verstreut liegenden
Weilern 'Wührenbach', 'Moorschwand', 'Chlausen', 'Widenbach' und anderen. Durch die eigene Primarschule mit zwei Klassen und das vielfältig genutzte Mehrzweckgebäude hat sich der Horgenberg eine gewisse Eigenständigkeit bewahrt.
Der landwirtschaftlich geprägte Naherholungsraum im Horgenberg, vor allem die Gegend um den Bergweiher, wird von der Dorfbevölkerung sehr geschätzt.
Käpfnach
Käpfnach liegt im südlichen Teil des Gemeinde Gebietes, direkt am
Zürichsee. Einige Bedeutung erlangte es durch die Förderung im einzigen Braunkohle-Bergwerk der Schweiz.
Durch Käpfnach fliesst der Aabach, welcher seit 1883 durch einen 14m hohen Erddamm im Aabachweiher gestaut ist. In einem Kleinkraftwerk wird aus der Wasserkraft elektrischer Strom erzeugt.
Oberdorf
Mit dem Bau der Eisenbahn
Zürich–
Zug und der Ansiedlung einiger Industriebetriebe entwickelte sich im Oberdorf ein kleiner Ortskern.
Sihlbrugg Station
Sihlbrugg Station liegt zwischen dem Zimmerberg- und dem Albiseisenbahntunnel der SBB. Es ist der Endpunkt der
Sihltalbahn, einer Normalspurbahn, die
1990 bis in den
Hauptbahnhof Zürich verlängert wurde. Es liegt drei Kilometer vom Strassenverkehrsknotenpunkt
Sihlbrugg entfernt, im Sihltal.
Sihlwald
Der stark bewaldete
Zimmerbergrücken nach Westen bis zum
Albis bildet eine einzigartige Waldlandschaft. So hat in früherer Zeit das ganze Gebiet von
Zürich bis zum
Etzel ausgesehen. Der sich im Besitz der Stadt Zürich befindende
Sihlwald ist das grösste zusammenhängende Waldgebiet im Kanton.
Im Sihltal beim Weiler Sihlwald und dem Bahnhof der Sihltalbahn gelegen befindet sich das Forsthaus und das Naturzentrum Sihlwald. Im ehemalige Primarschulhaus ist das Projekt Waldschule Sihlwald beheimatet.
Tannenbach
Der nördlichste Ortsteil Horgens grenzt an
Oberrieden, wobei der Tannenbach die Grenze bildet. Der Name Tannenbach ist eine Verballhornung von "tosender Bach" (ursprünglich: tenndender Bach).
Das Quartier war bis vor etwa 100 Jahren vom Rebbau geprägt. Der einzige Industriebetrieb ist die Papierfabrik direkt am See, demnächst wird diese aber ihren Betrieb einstellen. Neben der Papierfabrik befindet sich auch die Kläranlage von Horgen.
Das Pflegheim Amalia Widmer ist eine Stiftung der reichen Bauernwittwe Amalia Widmer. Auch das Land für das Primarschulhaus Tannenbach wurde von derselben Witwe gestiftet.
Neuerdings steht auch eine Kirche im Quartier. Die Neuapostolische Gemeinde errichtete sie neben den Denkmalgeschützten Häusern beim Ortseingang (welche sich auch im Besitz der Neuapostolen befinden).
Waldegg
Seit den 70er Jahren der 20. Jahrhundersts entstand an Stelle des ehemaligen Bauernhofes Waldegg, ein Neubauquartier mit Einkaufszentrum, Schul- und Sportanlagen.
Sonstiges
Allmendkorporation Reiti
In der
1466 gegründeten Allmendkorporation Reiti haben sich auf sich auf einzigartige Weise die spätmittelaterlichen Besitzverhältnisse in der
Allmend bewahrt und sind nicht wie andern Orts an die politische Gemeinde über gegangen. Die Allmendkorporation betreibt eine konservative Liegenschaftenpolitik und ist die grösste private Liegenschaftsbesitzerin in der Gemeinde.
Vereine
Angefangen von der 1685 gegründeten
Schützengesellschaft über die Gesangsvereine bis zu den vielen ethnischen Bevölkerungsgruppen, die sich organisiert haben, sind in Horgen über 160 Vereine zu finden.
Die Sportvereine finden in Horgen gute Traingsmöglichkeiten. Neben den diversen Turnhallen sind das die Tennis- und Fussballplätze auf der Allmend und in der Waldegg, das Schwimmbad Bergli, die Badeanstalt Seerose, der Schiessplatz, die Reitställe und einige andere Anlagen.
Die Schöneggler, 1934 als Sportverein gegründet, sind eine Fasnachtsgesellschaft mit grosser Tradition und Engagement in der Gemeinde. Ins Leben gerufen wurde der Verein im noch heutigen Stammlokal - Restaurant Schönegg. Veranstaltungen wie die Schnitzelbank und die Maskenbälle geniessen einen hohen Bekanntheitsgrad und die Fasnachtszeitung "G'hörscht" gehört zur Pflichtlektüre eines jeden Horgners. Frack und Zylinder sowie karierte Hosen sind seit der Gründung das unübersehbare Erscheinungsbild des Vereins.
Der Schwimmclub Horgen, 28-facher Schweizermeister im Wasserball (Stand 2005), spielt im 25° C warmen Wasser des Sportbads Käpfnach, das bereits ab 1. Mai für jedermann geöffnet wird. Eine Eigenheit ist das Schwimmbecken, in welchem die Spiele stattfinden: ein im See verankerter Schwimmkörper aus Beton.
Persönlichkeiten
- Johann Stapfer (1777-1838), Pionier der Seidenfabrikation, Präsident des Bezirksgerichts
- Johann Jakob Staub (1803-1888), Pionier der Seidenfabrikation
- Hans Heinrich Hüni (1813-1876), Seidenfabrikant, Nationalrat
- Johannes Stünzi (1813-1888), Landschaftsmaler und Seidenfabrikant
- Johann Jakob Widmer-Hüni (1819-1879), Seidenfabrikant, Nationalrat
- Emil Streuli-Hüni (1839-1915), Seidenfabrikant, Gemeindepräsident
- Jacques Huber-Kudlich (1851-1918), Seidenindustrieller in New York und Horgen
- Hans Stünzi-Stünzi (1853-1908), Seidenfabrikant, Gemeindepräsident
- Adele Duttweiler-Bertschi, (1892-1990), Ehefrau von Gottlieb Duttweiler
- Emil Staiger (1908-1987), Professor der Germanistik, Universität Zürich
- Vreni Spoerry-Toneatti, alt-Ständerätin
- Hans Hofmann, Ständerat
- Luigi Taveri (* 29. August 1929), schweizerischer Motorrad-Strassenrennfahrer und Weltmeister
Literatur
- Johannes Strickler: Geschichte der Gemeinde Horgen nebst Hirzel und Oberrieden. Festgabe zur hundertjährigen Kirchweihfeier. Schläpfer, Horgen 1882
- Paul Kläui: Geschichte der Gemeinde Horgen. Horgen 1952
- Beat Frei: Horgen – Rückblicke. Egg 1999.
- Gemeinde Horgen (Hrsg.): Horgner Jahrheft. Erscheint jährlich seit 1977.
Weblinks
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