| Wappen | Karte | bgcolor="#FFFFFF" | Wappen_Horb_am_Neckar.png | Karte_Horb_am_Neckar_in_Deutschland.png | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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| Basisdaten | bgcolor="#FFFFFF" | Bundesland: | Baden-Württemberg | bgcolor="#FFFFFF" | Regierungsbezirk: | Karlsruhe | bgcolor="#FFFFFF" | Regionalverband: | Nordschwarzwald | bgcolor="#FFFFFF" | Landkreis: | Freudenstadt | bgcolor="#FFFFFF" | Gemeindeart: | Große Kreisstadt | bgcolor="#FFFFFF" | Geografische Lage: | bgcolor="#FFFFFF" | Höhe (Zentrum): | 422 m ü. NN | bgcolor="#FFFFFF" | Höchster Punkt: | 706 m ü. NN | bgcolor="#FFFFFF" | Fläche: | 119,84 km² | bgcolor="#FFFFFF" | Einwohner: | 25.640 (1. Dez. 2005) | bgcolor="#FFFFFF" | Bevölkerungsdichte: | 217 Einwohner je km² | bgcolor="#FFFFFF" | Ausländeranteil: | 9,9 % | bgcolor="#FFFFFF" | Postleitzahl: | 72151–72160 (alt: 7240) | bgcolor="#FFFFFF" | Vorwahlen: | 07451, 07482, 07483, 07486 | bgcolor="#FFFFFF" | Kfz-Kennzeichen: | FDS | bgcolor="#FFFFFF" | Gemeindeschlüssel: | 08 2 37 040 | bgcolor="#FFFFFF" | Stadtgliederung: | Kernstadt und 18 Stadtteile | bgcolor="#FFFFFF" | Adresse der Stadtverwaltung: | Marktplatz 8 72160 Horb am Neckar | bgcolor="#FFFFFF" | Website: | www.horb.de | bgcolor="#FFFFFF" | ||
| Politik | bgcolor="#FFFFFF" | Oberbürgermeister: | Michael Theurer (FDP) | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Seit 1. Januar 1981 ist Horb am Neckar Große Kreisstadt. Mit den Gemeinden Empfingen und Eutingen im Gäu hat die Stadt Horb am Neckar eine Verwaltungsgemeinschaft vereinbart.
Neben den genannten Stadtteilen gibt es darüber hinaus noch weitere Wohngebiete mit eigenem Namen (etwa Hohenberg oder Haugenstein), deren Grenzen jedoch meist nicht genau festgelegt sind. Ferner gibt es noch Wohnplätze mit eigenem Namen, die meist nur sehr wenige Einwohner haben. Hierzu gehören die zahlreichen verstreut gelegenen Einzelhöfe, unter anderem Fronholzhof, Frundeckhof, Heidgrundhof, Hohenfichtehof, Markstallhof, Auchtert-Höfe, Breitenbaum-Höfe, Josefshof, Käppleshof, Kegelhof, Isenburger Höfe, Buchhöfe, Kreuzhöfe, Plattenhöfe, Ziegelhof, Heidehöfe, Kapellenhöfe, Röteberg oder auch kleinere Weiler, wie zum Beispiel Neckarhausen oder Priorberg.
Wann die Siedlung die Stadtrechte erhielt ist nicht genau feststellbar, jedoch wurde 1244 bereits ein Schultheiß und 1277 erstmals ein Markt genannt. Bis 1305 gehörte der Ort den Pfalzgrafen von Tübingen, dann den Grafen von Hohenberg und 1381 kam Horb an Österreich (Vorderösterreich) und wurde Sitz des hohenbergischen Obervogteiamtes Horb. Im Jahre 1806 kam Horb an das Königreich Württemberg und wurde ein Jahr später Sitz eines Oberamtes, das in den folgenden Jahren mehrmals in seinen Grenzen verändert wurde. Im Jahr 1938 wurde das Oberamt in den Landkreis Horb überführt.
Die heutigen Horber Stadtteile Betra, Dettensee, Dettingen, Dettlingen und Dießen gehörten zur Grafschaft Hohenzollern-Sigmaringen und waren dem Oberamt Hechingen, ab 1838 dem Oberamt Haigerloch und 1854 wieder dem Oberamt Hechingen zugeordnet. Hieraus entstand 1925 der Landkreis Hechingen.
Bei der Kreisreform zum 1. Januar 1973 wurden die Landkreise Horb und Hechingen aufgelöst. Der überwiegende Teil des Landkreises Horb, darunter die Stadt Horb, wurde dem Landkreis Freudenstadt eingegliedert, welcher gleichzeitig Teil der neu gegründeten Region Nordschwarzwald wurde, die damals dem neu umschriebenen Regierungsbezirk Karlsruhe zugeordnet wurde. Damit wurde die ehemals württembergische Stadt Horb nunmehr von der ehemals badischen Hauptstadt Karlsruhe aus verwaltet.
Zwischen 1971 und 1975 wurden insgesamt 18 umliegende Gemeinden nach Horb eingegliedert. Dabei wurden die ehemals zum Landkreis Hechingen gehörigen Orte Betra, Dettensee, Dettingen, Dettlingen und Dießen dem Landkreis Horb bzw. dessen Rechtsnachfolger, dem Landkreis Freudenstadt, zugeordnet.
Im Jahr 1979 überschritt die Einwohnerzahl der Stadt Horb am Neckar die 20.000-Grenze. Daraufhin stellte die Stadtverwaltung den Antrag auf Erhebung zur Großen Kreisstadt, was die baden-württembergische Landesregierung dann mit Wirkung vom 1. Januar 1981 beschloss.
Im 19. Jahrhundert zogen auch Protestanten nach Horb. Im Jahr 1866 konnten sie ihre erste Gemeinde gründen und später auch eine eigene Kirche, die Johanneskirche, bauen. Die Kirchengemeinde Horb, die zum Kirchenbezirk Sulz am Neckar innerhalb der Evangelischen Landeskirche in Württemberg gehört, umfasst alle Gemeindeglieder der Kernstadt Horb und der Stadtteile Altheim, Isenburg, Grünmettstetten, Nordstetten und Bildechingen sowie die Nachbargemeinde Eutingen im Gäu. Im Horber Stadtgebiet gibt es ferner noch die Kirchengemeinde Dettingen, welche zusätzlich die Gemeindeglieder aus Betra, Diessen, Ihlingen und Rexingen sowie der Nachbarorte Fischingen und Glatt umfasst und die Kirchengemeinde Mühlen, zu der auch die Protestanten aus Ahldorf, Dettensee und Mühringen zählen. Die Protestanten von Obertalheim und Untertalheim gehören zur Kirchengemeinde Haiterbach im Kirchenbezirk Nagold und die Gemeindeglieder aus Bittelbronn und Dettlingen zur Kirchengemeinde Schopfloch im Kirchenbezirk Freudenstadt.
Neben den beiden großen christlichen Kirchen gibt es in Horb am Neckar auch Gemeinden, die zu Freikirchen gehören, darunter eine Gemeinde der Volksmission entschiedener Christen.
Auch die Neuapostolische Kirche ist in Horb vertreten. Ihre Gemeinde gehört zum Apostelbereich Tübingen.
| Jahr | Einwohner | - | 1581 | ca. 1.600 | - | 1660 | ca. 1.870 | - | 1810 | 1.701 | - | 1823 | 1.834 | - | 1849 | 2.018 | - | 1861 | 1.781 | - | 1. Dezember 1871 | 2.071 | - | 1. Dezember 1880 ¹ | 2.237 | - | 1. Dezember 1890 ¹ | 2.187 | - | 1. Dezember 1900 ¹ | 2.317 | - | 1. Dezember 1910 ¹ | 2.527 | - | 16. Juni 1925 ¹ | 2.655 | - | 16. Juni 1933 ¹ | 2.806 |
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| Jahr | Einwohner | - | 17. Mai 1939 ¹ | 3.787 | - | 1946 | 2.920 | - | 13. September 1950 ¹ | 3.185 | - | 6. Juni 1961 ¹ | 4.266 | - | 27. Mai 1970 ¹ | 5.001 | - | 31. Dezember 1975 | 19.305 | - | 31. Dezember 1979 | 20.010 | - | 31. Dezember 1980 | 20.668 | - | 27. Mai 1987 ¹ | 21.050 | - | 31. Dezember 1990 | 22.541 | - | 31. Dezember 1995 | 24.896 | - | 31. Dezember 2000 | 25.454 | - | 1. Januar 2005 | 25.640 |
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- bgcolor=#CCDDEE | Ergebnisse der Europawahl am 13. Juni 2004 | - bgcolor=#DDEEFF | Partei | Stimmen | in % | Differenz zu 1999 in Prozentpunkten | - bgcolor=#DDEEFF | CDU | 4636 | 51,19 | -3,91 | - bgcolor=#DDEEFF | SPD | 1461 | 16,13 | -5,87 | - bgcolor=#DDEEFF | Grüne | 842 | 9,30 | +2,07 | - bgcolor=#DDEEFF | FDP | 836 | 9,23 | +3,63 | - bgcolor=#DDEEFF | REP | 514 | 5,68 | +0,77 | - bgcolor=#CCDDEE | Wahlberechtigte | 18119 | - bgcolor=#CCDDEE | Wähler | 9458 | - bgcolor=#CCDDEE | Wahlbeteiligung | 52,20% | - bgcolor=#CCDDEE | Ungültige Stimmen | 401 |
- bgcolor=#CCDDEE | Ergebnisse der Kreistagswahl am 13. Juni 2004 | - bgcolor=#DDEEFF | Partei | Stimmen | in % | Sitze | Differenz zu 1999 in Prozentpunkten | - bgcolor=#DDEEFF | CDU | 30781 | 32,80 | 4 | -6,03 | - bgcolor=#DDEEFF | FDP | 22560 | 24,04 | 3 | +1,98 | - bgcolor=#DDEEFF | SPD | 15687 | 16,72 | 2 | +0,99 | - bgcolor=#DDEEFF | FWV | 12092 | 12,89 | 1 | -1,10 | - bgcolor=#DDEEFF | Grüne | 6912 | 7,37 | 1 | +2,92 | - bgcolor=#DDEEFF | REP | 5806 | 6,19 | 0 | +1,25 | - bgcolor=#CCDDEE | Wahlberechtigte | 18408 | - bgcolor=#CCDDEE | Wähler | 9572 | - bgcolor=#CCDDEE | Wahlbeteiligung | 52,00% | - bgcolor=#CCDDEE | Ungültige Stimmen | 460 |
Die Stadt Horb wurde um die Mitte des 13. Jahrhunderts von den Pfalzgrafen von Tübingen gegründet; der schon bestehende Ort Horb wurde in die Stadt einbezogen. Das älteste erhaltene Siegel der Stadt aus dem Jahre 1261 zeigt das Wappen der Pfalzgrafen mit der Fahne; auch ein Stadtsiegel aus dem Jahr 1301 zeigt noch das Wappen der Tübinger.
Im Jahr 1305 kam Horb durch Heirat von den Pfalzgrafen von Tübingen an die Grafen von Hohenberg. Seit dieser Zeit führt die Stadt das Wappen der Hohenberger; das älteste Siegel der Stadt mit diesem Wappen stammt aus dem Jahr 1308.
Das Projekt Zukunft Kulturzentrum Kloster beschreibt sich selber als soziokultureller Provinzverein und hat sich als Ziel gesetzt, die kulturelle Vielfalt der Region Horb aufrechtzuerhalten und zu stärken. Dies geschieht durch eine Vielzahl von kulturellen Aktivitäten wie Konzerte, Kabarett oder Theater.
Horb hat einen direkten Autobahnanschluss an der Bundesautobahn A 81 Stuttgart-Singen. Ferner führen die Bundesstraßen B 14, B 32 und B 462 durch das Stadtgebiet.
Die Stadt ist auch Sitz des Dekanats Freudenstadt des Bistums Rottenburg-Stuttgart.
An allgemein bildenden Schulen hat Horb ein Gymnasium (Martin-Gerbert-Gymnasium) und eine Realschule; der Vorläufer des Gymnasiums, die Lateinschule bestand bereits vor 1282. Ferner gibt es die Hauptschule mit Werkrealschule Horb, drei Grund- und Hauptschulen mit Werkrealschule in Altheim, Dettingen und Talheim, die Gutermann-Grundschule Horb, die Berthold-Auerbach Grundschule Nordstetten und je eine eigene Grundschule in den Stadtteilen Bildechingen, Bittelbronn, Mühlen, Rexingen und (bedingt) Grünmettstetten.
Der Landkreis Freudenstadt ist Träger der Gewerblichen und Hauswirtschaftlichen Schule Horb, der Förderschule (Roßbergschule) und der Pestalozzischule für Geistigbehinderte. Die Private Abendrealschule Horb rundet das schulische Angebot der Stadt ab.
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