Bei der Hoover-Stimson-Doktrin oder auch Stimsondoktrin handelte es sich um die offizielle außenpolitische Erklärung der Vereinigten Staaten aus Anlass der japanischen Okkupation der Mandschurei in Nordostchina im Jahre 1932.
Diese Doktrin besagte, dass die USA Territorialerweiterungen bzw. Verträge, die im Widerspruch zum Briand-Kellogg-Pakt von 1928, mit anderen Worten durch militärische Gewalt eingetreten waren, niemals anerkennen würden.
Benannt wurde die Erklärung nach dem amerikanischen Präsidenten Herbert Hoover (1929-1933) und dessen Außenminister Henry L. Stimson, welche damit auch in der Depressionszeit die außenpolitische Linie der Präsidenten Coolidge und Harding einhielten. Dennoch sprach man ihnen darin größere Flexibilität und einen verstärkten Realitätssinn zu.
Außenpolitik (Vereinigte Staaten) | Doktrin | Zweiter Japanisch-Chinesischer Krieg | 1932
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"Hoover-Stimson-Doktrin".
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