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Als Hoover-Moratorium wird die Erklärung des US-Präsidenten Herbert C. Hoover vom 20. Juni 1931 bezeichnet, die internationalen Zahlungsverpflichtungen aufgrund der Weltwirtschaftskrise für ein Jahr auszusetzen. Nach komplizierten Verhandlungen gegen den zähen Widerstand Frankreichs trat das Moratorium schließlich am 6. Juli 1931 in Kraft.

Am 11. Mai brach in Österreich die Kreditanstalt, aufgrund der Weltwirtschaftskrise, zusammen. Am 13 Juli folgt die Darmstädter-und die Österreichische Bank, weil sie aufgrund des Ansturms der Sparer die ihre Ersparnisse abheben wollten, zahlungsunfähig wurden. Das Reich musste sie mit einer Milliarde Reichsmark unterstützen. Jedoch konnten die Kunden dennoch nur in beschränkten Umfang über ihre Ersparnisse verfügen. Dies verschärfte die prekäre Wirtschaftslage in Deutschland zusätzlich. Der Zusammenbruch Deutschlands stand kurz bevor. Jedoch fürchtete der amerikanische Präsident Herbert C. Hoover um die internationalen Auswirkungen. Deshalb setzte Hoover sich gegen Frankreich durch und die Entschädigungszahlungen des ersten Weltkriegs wurden für ein Jahr eingestellt. Bei diesen Zahlungseinstellungen spricht man vom Hoover-Moratorium. Besagtes trat am 6. Juli 1931 in Kraft

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  • http://www.lsg.musin.de/geschichte/Material/Quellen/1931-hoover.htm

Weimarer Republik | 1931 | Reichsfinanzen (Begriff)

 

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