| Honigpalme Jubaea Chilensis | ||||||||||||||||||
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| Jubaea chilensis Hyères gross.jpg | ||||||||||||||||||
| : | Einkeimblättrige (Liliopsida) |
| : | Commelinaähnliche (Commelinidae) |
| : | Palmenartige (Arecales) |
| : | Palmengewächse (Arecaceae) |
| : | Arecoideae |
| : | Cocoeae |
| : | Butiinae |
| : | Honigpalmen (Jubaea) |
| : | Honigpalme |
Die Honigpalme ist eine fiederblättrige (pinnate), einhäusige (monözische) Palme mit einem massiven grauen Stamm, der bei alten Exemplaren bis zu 2 m Durchmesser und 25 m Höhe erreichen kann. Die Blütenstände (Infloreszenzen) tragen eingeschlechtliche Blüten. Bei den Früchten handelt es sich um 3-4cm große, grüne und in der Reife gelbe Steinfrüchte, die einen Samen enthalten, der aussieht wie eine kleine Kokosnuss, und dessen weißes, fleischiges Nährgewebe (Endosperm) von Geruch und Geschmack ebenfalls daran erinnern, weshalb man sie in Chile "coquitos" (span. Kokosnüsschen) nennt.
Die Palme verdankt ihren deutschen Namen dem zuckerhaltigen Saft, aus dem man Palmzucker, Palmhonig und auch Palmhonigwein herstellt. Für die Gewinnung des Saftes muss man die Palme fällen, weshalb sie in ihrer Heimat in ihrem Bestand gefährdet ist und inzwischen geschützt wird.
Dank ihrer enormen Winterhärte von bis zu -15°C wird Jubaea auch in Europa angepflanzt; vor allem am Mittelmeer in Südfrankreich und Norditalien (im Botanischen Garten von Pisa stehen zwei imposante Exemplare), aber auch in der Bretagne, Südengland, im Rheinland und auf Helgoland. Im Rheinland benötigt sie jedoch Winterschutz, auf Helgoland ist sie vollständig winterhart und braucht keinen Winterschutz.
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