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Der Homburger Hut ist ein hoher Herrenhut aus Filz mit hochgebogener, eingefasster Krempe. Er wurde als Homburger zu einem weltweiten Verkaufsschlager, nicht zuletzt weil er stets vom ersten Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland, Konrad Adenauer, getragen wurde.

Der Homburger wurde ursprünglich in Bad Homburg hergestellt und um 1900 durch den Prince of Wales (später König Edward VII.) populär, der ihn als Kurgast hier in seinem typischen eleganten Grau beim Hutmacher Möckel in Auftrag gab. "Erfunden" hat er ihn nicht. Die Firma besteht heute noch in der Bad Homburger Altstadt unter dem Namen Homburger Hutsalon Rosemann. Edward sah den Hut das erste Mal bei seinem Neffen, Kaiser Wilhelm II. in Homburg. Kaiser Wilhelm II. trug den Hut in einer grünen Variante als Accessoire einer Jagduniform. Das neue Design verbreitete sich schnell und verdrängte alsbald den Zylinder sowie die Melone. Er wurde bis in die 1950er Jahre bei offiziellen Anlässen zum Stresemann und zum schwarzen Anzug getragen.

Im Gotischen Haus in Bad Homburg ist eine Ausstellung über den Hut zu sehen.

Weblinks

Kopfbedeckung | Taunus | Homburg (hat)

 

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