| Wappen
| Karte
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| Basisdaten
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| Bundesland: | Saarland
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| Landkreis: | Saarpfalz-Kreis
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| Geografische Lage: |
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| Fläche: | 82,64 km²
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| Einwohner: | 44.679 (31. März 2005)
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| Bevölkerungsdichte: | 541 Einwohner je km²
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| Höchster Punkt: | 381,5 m ü. NN
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| Postleitzahlen: | 66401 - 66424
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| Vorwahl: | 06841
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| Kfz-Kennzeichen: | HOM
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| Gemeindeschlüssel: | 10 0 45 114
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| Stadtgliederung: | 9 Stadtteile
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Adresse der Stadtverwaltung: | Am Forum 5 66424 Homburg
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| Offizielle Website: | www.homburg.de
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| E-Mail-Adresse: | stadt@homburg.de
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| Politik
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| Oberbürgermeister: | Joachim Rippel (CDU)
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Stadtrat: (Wahl am 13. Juni 2004) | CDU 43,7 % (+0,8) - 23 Sitze (=) SPD 33,0 % (-4,3) - 17 Sitze (-3) FWG 11,5 % (+0,2) - 6 Sitze (=) GRÜNE 6,2 % (+1,1) - 3 Sitze (+1) FDP 5,6 % (+3,4) - 2 Sitze (+2)
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Homburg ist die
Kreisstadt des
Saarpfalz-Kreises im
Saarland mit rund 45.000 Einwohnern. Sie ist die drittgrößte Stadt des Saarlandes und liegt an den Ausläufern des
Pfälzer Waldes.
Geschichte
Erste Siedlungen gab es bereits zur Römerzeit im heutigen Stadtteil
Schwarzenacker als wichtige Station an zwei sich kreuzenden Fernstraßen (Metz - Mainz und Trier - Straßburg). An gleicher Stelle befand sich auch eine Siedlung der
Mediomatriker. Diese Lesart ist allerdings heute umstritten, besonders nach Münzfunden in der Umgebung.
Zwischen 1778 und 1788 ließ Herzog Karl II. August von Pfalz-Zweibrücken auf dem Buchenberg bei Homburg Schloss Karlsberg (hist. Schreibweise Carlsberg) errichten. Im Jahr 1779 verlegte er seine Residenz auf den Karlsberg. Am 28. Juli 1793 wurde dieses Schloss von französischen Revolutionstruppen zerstört. Teile seiner Einwohner flüchteten in den nahegelegenen Ort Neumühle.
Politik
Oberbürgermeister
Städtepartnerschaften
Wirtschaft und Infrastruktur
Homburg ist Standort vieler Unternehmen von überregionalem und internationalem Ruf, z. B. Reifenindustrie, Metallfertigung, Bierbrauerei.
Verkehr
Homburg ist durch die
Bundesautobahnen A 6 (
Saarbrücken -
Waidhaus) und
A 8 (
Saarlouis -
Bad Reichenhall) sowie die
Bundesstraßen
B 10 (
Lebach -
Augsburg) und
B 423 (
Mandelbachtal -
Altenglan) an das überregionale Straßennetz angebunden.
Ansässige Unternehmen
Großbetriebe mit Anzahl der Beschäftigten:
Behörden
Neben der Verwaltung des
Saarpfalz-Kreises und der Stadt selbst, befinden sich noch folgende weitere Behörden in der Stadt:
Gerichte
In Homburg befindet sich ein
Amtsgericht, das zum
Landgerichts- und
OLG-Bezirk
Saarbrücken gehört.
Bildungseinrichtungen
In der Stadt ist die Medizinische Fakultät der
Universität des Saarlandes beheimatet mit angegliedertem Universitätsklinikum. Weiterhin 10
Grundschulen, 2 erweiterte
Realschulen und 3
Gymnasien, wie das
Saarpfalz-Gymnasium.
Freizeit- und Sportanlagen
Stadtgliederung
Die Stadt Homburg besteht neben der Innenstadt aus zehn weiteren Stadtteilen. Nach dem Alphabet sind das
Beeden,
Bruchhof-Sanddorf,
Einöd,
Erbach,
Jägersburg,
Kirrberg,
Reiskirchen,
Schwarzenacker,
Schwarzenbach und
Wörschweiler.
Eingemeindungen
Am
1. April 1936 wurden die Gemeinde Erbach-Reiskirchen eingemeindet, ferner am
1. April 1938 die Gemeinde Bruchhof-Sanddorf.
Im Zuge der saarländischen Gebiets- und Verwaltungsreform 1974 wurden die Gemeinden Einöd, Jägersburg, Kirrberg und Wörschweiler zum 1. Januar 1974 eingemeindet.
Einwohnerentwicklung
| Jahr | 1814 | 1876 | 1905 | 1938 | 1945 | 1973 | 1974 | 2003
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| Einwohner | 2.900 | 3.600 | 9.400 | 20.100 | 19.600 | 33.600 | 43.100 | 46.000
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Kultur und Sehenswürdigkeiten
Museen
Bauwerke
Die Hohenburg war im
12. Jahrhundert Sitz der Grafen von Homburg, die im Jahre
1330 durch Ludwig den Bayern für ihre Stadt am Fuße des Schlossbergs die Stadtrechte erhielten. Nach dem Tod des letzten Grafen von Homburg im Jahre
1449 fielen Burg und Stadt an die Grafen von
Nassau-Saarbrücken. Diese bauten in der 2. Hälfte des
16. Jahrhunderts die Burg in ein
Renaissanceschloss um.
In der Reunionszeit ließ der französische König Ludwig XIV. durch seinen Festungsbaumeister Vauban Schloss und Stadt in den Jahren 1679 bis 1692 zu einer starken Festung ausbauen. Die Grundstruktur der Altstadt stammt aus dieser Zeit. Die Festungsanlagen wurden 1697 und 1714 geschleift.
Ab 1981 wurden die eindrucksvollen Ruinen auf dem Schlossberg freigelegt und restauriert.
Europas größte Buntsandsteinhöhlen mit mächtigen Kuppelhallen und kilometerlangen Gängen in 12 Stockwerken übereinander sind ein einzigartiges Naturdenkmal. Die Höhlen gehörten zu der 1714 geschleiften Festung Hohenburg und wurden 1930 wieder entdeckt. Im Zweiten Weltkrieg dienten die Höhlen der Homburger Bevölkerung als Schutz vor Fliegerangriffen. Unter sachkundiger Führung ist es möglich, die geheimnisumwitterten Höhlen zu besichtigen, wobei auf Wunsch der Höhlengeist erscheint.
- Weiterhin befindet sich im Ortsteil Wörschweiler die Ruine eines großen mittelalterlichen Klosters.
- Gustavsburg im Ortsteil Jägersburg
- Edelhaus im Ortsteil Schwarzenacker
- Ruine Schloss Karlsberg im Ortsteil Sanddorf
Natur
Regelmäßige Veranstaltungen
- Floh- und Antiquitätenmarkt (jeden 1. Samstag im Monat)
- Homburger Bockbierfest (2. Samstag im November)
- Homburger Live-Festival
- Homburger Keramikmarkt
- Homburger Bauernmarkt
- Homburger Maifest (3. Wochenende im Mai)
- (Festa Italiana)
- Homburger Oktoberfest
- Homburger Nikolausmarkt (Anfang Dezember)
- Christkindlmarkt (Dezember)
Sport
- FC 08 Homburg, Deutscher Amateurmeister 1983, 1. Fußball-Bundesliga 1986-88 und 1989/90, 2. Fußball-Bundesliga 1984-86, 1988/89 und 1990-95
- Im Zuge der Fußball-Weltmeisterschaft 2006 logierten die Nationalteams Japans, Italiens und Paraguays kurzfristig im Schloßberghotel, um eine kurze Anreise zur WM-Stadt Kaiserslautern zu haben.
Persönlichkeiten
Söhne und Töchter der Stadt
Weblinks
Ort im Saarland
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