Holzgas ist ein brennbares Gas, das sich durch die Holzvergasung, eine Pyrolyse ("trockene Destillation") des Holzes gewinnen lässt. Die trockene Destillation von Holz wurde früher auch zur Gewinnung von Methanol genutzt.
Hauptbestandteile des Holzgases sind Kohlenstoffdioxid, Kohlenstoffmonooxid, Methan, Ethen, Wasserstoff und Wasserdampf. Das Holz wird unter Sauerstoff
Neben der Pyrolyse arbeiten viele Holzvergaser auch mit der partiellen Verbrennung des Holzes unter Luftmangel. Je nach Holzvergasertyp ergeben sich Unterschiede in der Gaszusammensetzung und der Qualität des bei der Abkühlung des Gases entstehenden Holzgaskondensates.
Holzgas kann zum Antrieb von Fahrzeugen per Holzvergaser mit Luftmangelverbrennung (Gleichstrom-Vergaser Georges Imbert) eingesetzt werden. Bis in die frühen 1950er Jahre waren in Deutschland mit Sonderführerschein etliche Kleinlastwagen mit geprüftem und freigegebenen Buchenholzscheiten im Einsatz.
Weiter konnte es auch als Leuchtgas verwendet werden, hierzu ist Fichtenholz vorteilhaft. Diese Anwendung geht auf Max von Pettenkofer zurück und liefert eine höhere Leuchtkraft als das seinerzeit verwendete Leuchtgas aus Steinkohle.
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