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Der Hohe Dachstein ist mit 2.995 m der höchste Gipfel des Dachsteinmassivs und gleichzeitig der höchste Gipfel der österreichischen Bundesländer Oberösterreich und Steiermark.

Geschichte


Die Erstbesteigung des Hohen Dachsteins erfolgte 1832 durch Peter Gappmayr über den Gosau-Gletscher, nachdem zuvor Erzherzog Karl über den Hallstätter Gletscher gescheitert war. Bereits zwei Jahre später wurde von Gappmayr ein hölzernes Gipfelkreuz errichtet. Die erste Winterbesteigung erfolgt am 14. Januar 1847 durch Friedrich Simony.

Die erste Kletterroute durch die Südwand des Hohen Dachstein begingen am 22. September 1909 die beiden Ramsauer Brüder Irg (= Georg) und Franz Steiner. Der Weg wurde damals als Himmelsleiter der Steiner-Buam bezeichnet und ist heute als Steinerweg noch eine beliebte Kletterroute.

Besteigung


Da der Hauptgipfel des Hohen Dachsteins der höchste Gipfel Oberösterreichs und der Steiermark ist, wird dieser von vielen Bergsteigern, im Winter wie im Sommer, besucht. An Tagen mit guten Wetterverhältnissen sind oft über 100 Bergsteiger unterwegs, und lange Staus an Schlüsselstellen sind möglich.

Die bekanntesten Aufstiegsrouten sind

  • Schulter-Anstieg (Simony Hütte - Hallstätter Gletscher - Dachsteinwarte - Ostgrat)
  • Randkluft-Anstieg (Simony Hütte - Hallstätter Gletscher - Nordostflanke)
  • Westgrat (Adamekhütte - Gosaugletscher - Obere Windluke - Westgrat)
Diese Routen verlangen grundsätzlich alpine Ausrüstung (Gletscherüberquerungen) und Kletterkenntnisse.

Die interessanten Kletterrouten führen vor allem durch die Südwand. Die bekanntesten davon sind:

  • Steinerweg (Hoher Dachstein, klassische Route, IV+)
  • Pichlweg (Hoher Dachstein, klassische Route, IV)

Zum kleinen Gipfel der Dachsteinwarte östlich des Hohen Dachsteins führt der Klettersteig "Der Johann", der eine Durchquerung der Dachsteinwarte ermöglicht.

Weblinks


Dachsteinsüdwand.jpg

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