| Daten 1939 | ||
|---|---|---|
| Sitz Regierungspräsident: | Sigmaringen | |
| Fläche: | 1142 km² | |
| Einwohner: | 74.151 | |
| Bevölkerungsdichte: | 64,9 Einwohner/km² | |
| Kfz-Kennzeichen: | I L | |
| Karte | ||
| Karte-Hohenzollern.png | ||
Mit dem Begriff Hohenzollernsche Lande (seit dem 19. November 1928 als „Hohenzollerische Lande“ bezeichnet) wurde der Regierungsbezirk Sigmaringen des Staates Preußen bezeichnet, der bis zur Auflösung des Staates Preußen nach dem Zweiten Weltkrieg bestand. Fast alle Rechte, die eine Provinz besaß (inklusive der Vertretung im Preußischen Staatsrat) waren den Hohenzollernschen Landen übertragen worden, so daß sie faktisch die Rechte einer Provinz besaßen. Allein die Militärangelegenheiten wurden vom Oberpräsidenten der Rheinprovinz wahrgenommen.
Seinen Namen hatte das Gebiet nach der Burg Hohenzollern, dem Stammsitz dieses Herrscherhauses in der Nähe von Hechingen auf der Schwäbischen Alb im heutigen Baden-Württemberg.
Verwaltungsmäßig war der Regierungsbezirk Sigmaringen zunächst in die sieben Oberamtsbezirke Gammertingen, Haigerloch, Hechingen, Ostrach, Sigmaringen, Trochtelfingen und Wald gegliedert. Seit 1925 wurden die zu dieser Zeit noch bestehenden Oberamtsbezirke Gammertingen, Haigerloch, Hechingen und Sigmaringen zu den beiden neuen Kreisen Hechingen und Sigmaringen zusammengefasst. Der Regierungsbezirk Sigmaringen hatte 1939 73.844 Einwohner.
Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde das Gebiet Bestandteil der französischen Besatzungszone. Die Franzosen vereinigten es 1946 mit dem südlichen Teil des ehemaligen Landes Württemberg zum Land Württemberg-Hohenzollern (Hauptstadt Tübingen), welches 1952 im Land Baden-Württemberg aufging. Bei der Gebietsreform 1973 wurden die Grenzen Hohenzollerns endgültig verwischt; das Gebiet gehört heute im wesentlichen zu den Kreisen Sigmaringen und Zollernalbkreis, die auch nichthohenzollersche Gebiete umfassen.
Preußische Provinz | Landkreis Sigmaringen | Ehemaliger Regierungsbezirk (Baden-Württemberg)
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"Hohenzollernsche Lande".
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