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Der Hohentwiel ist ein 686 m hoher Berg, ein Vulkankegel im Hegau westlich des Bodensees. Er ist der Hausberg von Singen (Landkreis Konstanz, Baden-Württemberg, Deutschland). Ein weiterer Namensträger ist die Hohentwiel, Raddampfer auf dem See.

Geschichte


Singen2.JPG Der Hohentwiel war bereits durch die Kelten besiedelt. Die erste urkundliche Erwähnung einer Befestigung datiert von 912. Sie ist die größte Burgruine Deutschlands. Näheres zur Geschichte siehe Festung Hohentwiel.

Geologie


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Der Hohentwiel ist ein Überrest eines vor etwa 10 Millionen Jahren zuletzt aktiven Vulkans. Erst durch die Gletscher der Eiszeiten, aber auch in den darauf folgenden Warmzeiten, wurden die weicheren Gesteine weggehobelt, so dass der Schlotpfropfen freigelegt wurde. Im "Windschatten" des Rheingletschers blieb auf der Westseite auch noch die ältere Tuffdecke erhalten. Der Phonolithfels ist mit zahlreichen gelben Natrolith-Adern (Natrolith 1, Natrolith 2) durchzogen. Dieses Mineral ist in dieser Form weltweit nur am Hohentwiel sowie auf den Nachbarbergen Hohenkrähen und Mägdeberg zu finden.

Biologie


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Der Hohentwiel ist Naturschutzgebiet und Bannwald.

In den Ruinen tummeln sich zahlreiche Mauereidechsen (Podarcis muralis).

Im Trockenrasen leben

In den Felsen brüten Wanderfalke und Kolkrabe.

Mehrere Pflanzenarten sind aus den mittelalterlichen Burggärten geflüchtet und haben sich bis heute gehalten, teilweise sogar stark ausgebreitet:

Von unklarer Herkunft ist der Chinesische Lauch (Allium ramosum), der in den Felsen neuerdings große Bestände bildet. Hohentwiel.jpg | Hohentwiel_Hohenkraehen.jpg

Weitere interessante Pflanzenarten sind:

Hinzu kommen weiter verbreitete Arten wie

Weblinks


Berg in Baden-Württemberg | Vulkan

 

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