| Wappen | Karte |
|---|---|
| Wappen_Hohenstein-Ernstthal.png | Karte von Hohenstein-Ernstthal.png |
| Basisdaten | |
| Bundesland: | Sachsen |
| Regierungsbezirk: | Chemnitz |
| Landkreis: | Chemnitzer Land |
| Geografische Lage: | |
| Höhe: | 355 m ü. NN |
| Höchster Punkt: | 480 m ü. NN (Langenberger Höhe) |
| Fläche: | 18,33 km² |
| Einwohner: | 16.459 (31. Dezember 2005) |
| Bevölkerungsdichte: | 901 Einwohner je km² |
| Postleitzahl: | 09337 |
| Telefonvorwahl: | 03723 |
| Kfz-Kennzeichen: | GC (alt: HOT) |
| Gemeindeschlüssel: | 14 1 73 100 |
| Adresse der Bürgervertretung: | Altmarkt 41 09337 Hohenstein-Ernstthal |
| Website: | www.hohenstein- ernstthal.de |
| Politik | |
| Oberbürgermeister: | Erich Homilius (parteilos) |
| Lagekarte | |
| HOT_in_GC.jpg | |
Blick_auf_Hohenstein-Ernstthal.jpg | Karl_May_Geburtshaus.jpg
Hohenstein-Ernstthal liegt im Landkreis Chemnitzer Land. Bekannt ist die Stadt besonders als Geburtsort des Schriftstellers Karl May und durch den Sachsenring, auf dem unter anderem das Deutschland-Rennen der Motorrad-Weltmeisterschaft stattfindet. Die Stadt liegt am 479 m hohen Pfaffenberg, der letzten Anhöhe des Erzgebirges.
Um 1680 siedelten sich einige Hohensteiner im nahegelegenen Wald an, da in Hohenstein die Pest grassierte. Zu Ehren von August Ernst von Schönburg erhielt die neue Ansiedlung den Namen Ernstthal. Bald darauf bekam Ernstthal das Stadtrecht.
Im Jahre 1898 vereinigten sich die beiden Städte zum heutigen Hohenstein-Ernstthal. Seitdem gibt es immer wieder Streit zwischen den Hohensteinern und den Ernstthalern bezüglich des Namens. Die Bürger aus Ernstthal bestehen darauf, dass der Name Hohenstein-Ernstthal ausgeschrieben wird. Oftmals wird aber nur Hohenstein-Er. verwendet.
Als die Ausbeute an Silber nachließ, wurden die meisten Menschen in Hohenstein-Ernstthal Weber. Heutzutage hat die Stadt mit Abwanderung zu kämpfen. Die großen Webereien sind geschlossen und viele Gebäude stehen leer.
1999 wurden Wüstenbrand und Teile von Oberlungwitz und Kuhschnappel eingemeindet.
In der Woche vom 04. bis 12. Juni 2005 feierte der Stadtteil Ernstthal sein 325-jähriges Bestehen. Den Höhepunkt der Festwoche bildete am 12. Juni ein ca. 800m langer Festumzug. Dieser endete mit dem Hinweis: " Wir sehen uns 2010 zur 500 Jahrfeier von Hohenstein "
Darunter sind Schlägel und Eisen als Zeichen des ehemaligen Bergbaus zusehen.
Die Tanne erinnert an den einstigen Wald auf den Ernstthaler Fluren und die ineinandergeschlungenen Hände symbolisieren den Zusammenhalt der Ernstthaler Bürger.
Aufgesetzt ist das Schild der Schönburger, der einstigen feudalen Grundherren beider Orte.
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