| Wappen | Karte | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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| Wappen Asperg.png | Karte_Asperg_in_Deutschland.png | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Basisdaten | bgcolor="#FFFFFF" | Bundesland: | Baden-Württemberg | bgcolor="#FFFFFF" | Regierungsbezirk: | Stuttgart | bgcolor="#FFFFFF" | Landkreis: | Ludwigsburg | bgcolor="#FFFFFF" | Geografische Lage: | bgcolor="#FFFFFF" | Höhe: | 270 m ü. NN | bgcolor="#FFFFFF" | Fläche: | 5,80 km² | bgcolor="#FFFFFF" | Einwohner: | 12.842 (30. Juni 2005) | bgcolor="#FFFFFF" | Bevölkerungsdichte: | 2214 Einwohner je km² | bgcolor="#FFFFFF" | Ausländeranteil: | 15,1 % | bgcolor="#FFFFFF" | Postleitzahlen: | 71673-71679 | bgcolor="#FFFFFF" | Vorwahl: | 07141 | bgcolor="#FFFFFF" | Kfz-Kennzeichen: | LB | bgcolor="#FFFFFF" | Gemeindeschlüssel: | 08 1 18 003 | bgcolor="#FFFFFF" | Adresse der Stadtverwaltung: | Königstraße 11 71679 Asperg | bgcolor="#FFFFFF" | Offizielle Website: | www.asperg.de | bgcolor="#FFFFFF" | ||
| Politik | bgcolor="#FFFFFF" | Bürgermeister: | Ulrich Storer | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Um 500 nach Christus, nach dem Sieg der Franken über die Alemannen, wurde der Hohenasperg fränkischer Herrensitz und Thingstätte.
Erstmals urkundlich erwähnt wurde Asperg bereits im 5. Jahrhundert nach Christus, größere Bedeutung erlangte der Ort aber erst im 13. Jahrhundert mit der Gründung der bis 1909 selbstständigen Stadt Hohenasperg.
Am 12. Mai 1525 wurde der Bauernführer Jäcklein Rohrbach vom Burgvogt des Aspergs gefangen genommen und dort bis zur Auslieferung an den Truchsess von Waldburg festgesetzt. Ab 1535 wurde der Berg als Festung ausgebaut, die Bewohner wurden an den Fuß des Berges umgesiedelt.
Im Dreißigjährigen Krieg wird die Burg 1634-1635 von einer württembergisch-protestantischen Besatzung, verstärkt durch schwedische Truppen, gegen eine Belagerung durch kaiserliche Truppen verteidigt. Die Belagerung endet schließlich mit der Übergabe an die kaiserlichen Truppen.
Nach dem Dreißigjährigen Krieg geht die Festung wieder in württembergischen Besitz über. 1688 und 1693 wird die Festung durch französische Truppen besetzt, danach verliert sie ihre Bedeutung für die Landesverteidigung und wird Garnison und Staatsgefängnis.
Die Nutzung als Gefängnis ist dafür verantwortlich, dass der Asperg einem Bonmot zu Folge „Württembergs höchster Berg“ ist: Es dauere nur fünf Minuten um hinauf zu kommen, aber ewig um wieder herunter zu gelangen. 1737 wird Joseph Süß Oppenheimer, der Finanzberater des württembergischen Herzogs, verhaftet und in einem dubiosen politischen Prozess zum Tode verurteilt. Der Dichter Christian Friedrich Daniel Schubart saß 1777-1787 als Staatsgefangener hier ein. Schubarts Schicksal vor Augen, verfasste Friedrich Schiller sein Drama Die Räuber - und entging selbst der möglichen Festungshaft auf dem Hohenasperg durch Flucht nach Mannheim in der benachbarten Kurpfalz.
Weitere Inhaftierte auf dem Hohenasperg waren der Schriftsteller Berthold Auerbach, der hier in den Jahren 1837-1838 einsaß, Friedrich Kammerer (1833), der Arzt und Dichter Theobald Kerner (1850-1851), der Theologe Karl von Hase, der Satiriker Johannes Nefflen, der Dichter Leo von Seckendorff und zahlreiche weitere, meist politische Häftlinge, die in der Regel wegen ihrer antimonarchistischen Haltung ins Gefängnis kamen.
Seit 1894 befindet sich auf dem Hohenasperg ein Gefängnis für den zivilen Strafvollzug. Inzwischen ist dort das Zentralkrankenhaus für den Baden-Württembergischen Strafvollzug untergebracht. Der letzte prominente Häftling war Peter Graf, Vater der Tennisspielerin Steffi Graf, der 1995 einige Wochen im Haftkrankenhaus auf dem Hohenasperg verbrachte.
Die Asperger Stadtfarben sind Grün-Gelb.
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