Das Hochschulrahmengesetz (HRG) ist ein zur Regelung des Hochschulwesens in der Bundesrepublik Deutschland erlassenes Rahmengesetz. Da die Kultur- und Wissenschaftshoheit in Deutschland bei den Bundesländern liegt, darf der Bund nur von seiner Rahmengesetzgebungskompetenz nach Art. 75 Abs. 1 Nr. 1a GG Gebrauch machen.
| Basisdaten | bgcolor="#F7F8FF" | Kurztitel: | Hochschulrahmengesetz | bgcolor="#F7F8FF" | Voller Titel: | ders. | bgcolor="#F7F8FF" | Typ: | Bundesgesetz | bgcolor="#F7F8FF" | Rechtsmaterie: | Verwaltungsrecht | Gültigkeitsbereich: | Bundesrepublik Deutschland | bgcolor="#F7F8FF" | Abkürzung: | HRG | bgcolor="#F7F8FF" | FNA: | 2211-3 | bgcolor="#F7F8FF" | Verkündungstag: | 26. Januar 1976 (BGBl. I 1976, S. 185) | bgcolor="#F7F8FF" | Aktuelle Fassung: | 31. Dezember 2004 (BGBl. I 2004, S. 3835) | bgcolor="#6688AA" |
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Dies sollte zum Schutz der beschäftigten Menschen sein, um eine Aneinanderreihung vieler kurz befristeter Arbeitsverträge (6 Monate-3 Jahre) zu verhindern. Diese Stückelung war zuvor gängige Praxis, führte aber zur Umgehung vieler Gesetze des Arbeitsschutzes (Kündigungsschutz, Mutterschutz und Elternzeit) und ständigen Arbeits- und Wohnortswechseln.
Da aber nur das Verbot gegenüber den Angestellten ausgesprochen wurde befristet zu arbeiten, es aber fast ausschließlich befristete Stellen in der Wissenschaftswelt gibt (außer den seltenen und schwer erreichbaren Professuren), stellt sich dieses Gesetz als ein "de facto Berufsverbot" (Prof. Dr. Ulrich Herbert) für hochqualifizierte und -spezialisierte Menschen Ende 30-Anfang 40 heraus (Quelle).
Dies führt zu vermehrtem Abwandern der Betroffenen ins Ausland (Brain Drain), so dass dort Innovationen und Forschungsergebnisse entstehen, für die die Verantwortlichen in Deutschland teuer ausgebildet wurden.
Da auch Teilzeit-Verträge voll bei der Berechnung einbezogen werden, ist dies von besonderer Bedeutung für Wissenschaftler, die zur Familiengründung beruflich kürzer treten. So entscheiden sich viele gegen die Familiengründung und Kinder, oder tragen Nachteile davon.
Aus diesen Gründen wird das Gesetz auch als familien- und frauenfeindlich kritisiert.
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