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Hh-hfbk.jpg Die Hochschule für bildende Künste Hamburg ist eine 1767 von der Patriotischen Gesellschaft als Gewerbeschule gegründete Kunsthochschule. 1896 wurde sie zur Staatlichen Kunstgewerbeschule, später zur Landeskunstschule. Das Hauptgebäude am Lerchenfeld im Hamburger Stadtteil Uhlenhorst wurde von dem Architekten Fritz Schumacher zwischen 1911 und 1913 eigens für die Kunstschule gebaut. Während des Nationalsozialismus wurden Lehrkräfte wie Karl Schneider, die mit dem Regime nicht konform waren, gezwungen, ihre Lehrtätigkeit aufzugeben. Während dieser Zeit wurde der Name in Hansische Hochschule für bildende Künste geändert, allerdings ohne Zuerkennung des Hochschulstatus. Nach dem Zweiten Weltkrieg nahm sie ab 1945 als Landeskunstschule und ab 1955 als Hochschule für Bildende Künste wieder ihren regulären Lehrbetrieb auf. Seit 1970 hat sie den Status einer künstlerisch-wissenschaftlichen Hochschule. Sie befindet sich am Lerchenfeld im Hamburger Stadtteil Uhlenhorst. Hfbkdet.jpg]] Hh-Hochschule für bildende Künste Hamburg.jpg | Hh-hfbk-hof.jpg

Studiengänge


Das Studium and der HfbK gliedert sich in folgende Studiengänge:
  • Kunst mit allen Richtungen der zeitgenössischen Kunst. Abschluss: Diplom für Kunst.
  • Visuelle Kommunikation/Medien mit den Studienrichtungen Verlagsmedien (Typographie und Druckmedien, Künstlerische Telematik/Computer, Zeichnungen, Grafik, Bild-Text-Arbeit), Film (Video-, Dokumentar-, Trick-, Experimental- und Inszenierter Film, Medienökologie), Fotografie (Künstlerisch-experimentelle, Dokumentar- und inszenierte Fotografie, Fotografie im Kontext anderer Medien), Gebrauchsgrafik. Abschluss: Diplom für Visuelle Kommunikation/Medien.
  • Design mit den Studienrichtungen Produktdesign, Textildesign. Abschluss: Diplom-Designer.
  • Kunstpädagogik und Techniklehre für das Lehramt Grund- und Mittelstufe bzw. Oberstufe an allgemeinbildenden und Berufsschulen sowie an Sonderschulen. Prüfungsfächer in Bildende Kunst und/oder Technik. Abschluss: Erste Staatsprüfung.
  • Architektur. Abschluss: Diplom-Ingenieur. Promotion zum Dr.-Ing. möglich.

Die Regelstudienzeit beträgt in allen Diplomstudiengängen jeweils 10 Semester, bei dem Lehramtsstudium 8, bei Lehramt Oberstufe 9 Semester. In allen Fachbereichen muss die künstlerische Befähigung im Rahmen eines Auswahlverfahrens nachgewiesen werden. Im Fachbereich Visuelle Kommunikation werden derzeit jährlich von über 600 Bewerbern etwa 30-40 zum Studium zugelassen, im Fachbereich Kunst ist das Verhältnis ähnlich.

Demnächst wird neben dem Aufbaustudium in den Fachbereichen Kunst und Visuelle Kommunikation/Medien auch die Promotion zum Dr. phil. in art. (Doctor philosophiae in artibus) möglich sein.

Das Architekturstudium läuft durch Zusammenlegung aller Hamburger Architekturstudiengänge (HfbK, TU, HAW) in die neu gegründete HCU HafenCity Universität Hamburg derzeit aus. In den Diplomstudiengängen wird derzeit die Umstellung auf Bachelor- und Masterabschlüsse vorbereitet.

Momentan (Juni 2006) sind insgesamt ca. 1000 Studenten eingeschrieben.

Einige derzeit lehrende Professoren


Einige ehemalige Studenten und Professoren


Weblinks


Bildung und Forschung in Hamburg | Hochschule (Deutschland) | Kunstakademie | Barmbek-Uhlenhorst

 

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