Die Hochschule Bremen ist eine Fachhochschule, die 1982 aus der Fusion von vier Hochschulen, Hochschule für Wirtschaft, Hochschule für Technik, Hochschule für Sozialwissenschaften und der Hochschule für Nautik, entstanden ist.
Die Hochschule Bremen ist Teil des Wbone-Netzwerks für Bildungseinrichtungen.
In insgesamt neun Fachbereichen werden über 50 Studiengänge angeboten, von denen die meisten einen obligatorischen Auslandsaufenthalt haben. Dieser beträgt in der Regel zwei bis vier Semester und besteht aus Studium und Praktikum. Insgesamt gibt es mehr als 8000 Studierende.
Die Hochschule ist geprägt durch zwei Faktoren: Ihre Internationalität mit weit derzeit 255 Kooperationsvereinbarungen mit ausländischen Hochschulen (einige Studiengänge verleihen in Zusammenarbeit mit Hochschulen anderer Staaten Doppeldiplome) und andererseits der Praxisnähe, die sich in der zweithöchsten Drittmitteleinwerbung (2002) aller technischen Fachbereiche an deutschen Universitäten und Fachhochschulen ausdrückt. Im Zuge der allgemeinen Studiengangsangleichung werden auch hier Stück für Stück alle Diplom-Studiengänge in Bachelor/Master Studiengänge umgewandelt.
Die Hochschule verteilt sich auf drei Standorte, der Zentralstandort mitsamt der Hauptverwaltung und den Fachbereichen Soziales und Technik befindet sich am Neustadtswall. Die Fachbereiche Nautik und Wirtschaft befinden sich ca. einen Kilometer nordöstlich am Standort Werderstraße, hier befindet sich auch die zum Fachbereich Nautik gehörende School of International Business (SIB). Der dritte Standort ist direkt am Flughafen Bremen gelegen, hier befindet sich u.a. das Zentrum für Informatik und Medientechnologien (ZIMT).
Im zuge der Umstrukturierung der Hochschule gibt es verschiedene Modelle einige Fachbereiche Zusammen zu legen.
So existieren im Fachbereich Elektrotechnik und Informatik gleich drei Fachschaften.
Zudem gibt es auch die Fachschaft des Fachbereichs Bauingenieurwesen als einzige fachbereichsweite Fachschaft.
Die Hochschule Bremen bietet beispielsweise den "Internationaler Frauenstudiengang Informatik" an. Im Gegensatz zum Studiengang "Digitale Medien" oder Internationalen Studium Technische Informatik ist dieser Studiengang ein allgemein gehaltener Informatikstudiengang nur für Frauen.
Interessant war auch das Europäische Studium Technische Informatik, ESTI, das es in den Fachrichtungen Angewandte Informatik und Automatisierungstechnik gab: nach zwei Jahren Studium an der HSB und einem Jahr Studium an der London South Bank University, erwerben die Studierenden zusätzlich zum Diplom auch einen Bachelor of Engineering honors (kurz: BEng hons.), also einen Bachelor mit Auszeichnung. Inzwischen Im Zuge der Bachelorisierung ist der Studiengang ESTI in den Bachelor-Studiengang Internationaler Studiengang Technische Informatik, ISTI (B.Sc.) überführt worden.
Ein weiterer ungewöhnlicher Studiengang ist das Studium der Digitale Medien. Hier kooperieren die verschiedenen Hochschulen des Landes Bremen und ermöglichen es so den Studierenden, an Kursen teilzunehmen, die es normalerweise an ihrer Einrichtung nicht gibt.
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