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Hochfeste sind in der liturgischen Ordnung der katholischen Kirche die Festtage mit dem höchsten liturgischen Rang. Es handelt sich dabei um Feste, die wichtige Glaubensinhalte oder besonders bedeutende Heilige in den Blick nehmen. Fallen ein Hochfest und eine Feier niedrigeren Ranges (Fest, gebotener Gedenktag, nichtgebotener Gedenktag) auf denselben Tag, hat die Liturgie des Hochfestes den Vorrang. Hochfeste haben während der Zeit im Jahreskreis einen höheren liturgischen Rang als die Sonntage, die sonst vor allen anderen Festen und Gedenktagen Vorrang haben. In den geprägten Zeiten (Fastenzeit, Osterzeit, Advent), haben jedoch die Sonntage Vorrang vor den Hochfesten. Hochfeste, die in dieser Zeit mit einem Sonntag zusammenfallen, werden am nächst möglichen Tag nachgefeiert.

Ebenso wie der Sonntag beginnen Hochfeste liturgisch bereits am Vorabend des eigentlichen Termins, nämlich mit der 1. Vesper des Hochfests.

Liste der Hochfeste


Hochfeste des Herrn

Wie Hochfeste des Herrn werden die ersten acht Tage der Osterzeit begangen.

Hochfeste der Gottesmutter Maria

Hochfeste der Heiligen

Eigenhochfeste

Außerdem gibt es liturgische Fest- oder Gedenktage, die nur in bestimmten Orten, Regionen oder Gemeinschaften als Hochfest begangen werden, sog. Eigenhochfeste (z.B. Kirchweihfest einer Kirche, Gedenktag eines Kirchen-, Orts- oder Diözesanpatrons, in Orden und Genossenschaften Gedenktag ihres Gründers).

Siehe auch


Liturgie (römisch-katholisch) | Kirchenjahr | Feste und Brauchtum (Christentum)

Solemnity | Solennité | Sollemnitas | Hoogfeest

 

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