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Der Hirschberg ist mit 643 m ü. NN der höchste Berg im Kaufunger Wald (Hessen, Deutschland).

Geographie


Der Hirschberg befindet sich im Nordosten des zuvor genannten Bundeslands im Werra-Meißner-Kreis nahezu 20 km südöstlich von Kassel. Dort liegt er zwar innerhalb des eingangs genannten Kaufunger Walds, jedoch nur etwas außerhalb der verwinkelten Grenzen vom Naturpark Meißner-Kaufunger Wald und knapp 2,5 km südwestlich der Kernstadt von Großalmerode.

Nur etwas südöstlich des Hirschbergs entspringt die Wehre, am Pfaffenberg - einem nördlichen Ausläufer des Bergs - die Gelster.

Geomorphologie


Der durchgehend stark bewaldete Gipfelbereich des Hirschbergs ist von einem in Nord-Süd-Richtung gestreckten, ovalen Plateau umgeben, das in Nordwest-Südost-Richtung etwa 1 km lang ist und generell über 600 m hoch ist. Aus diesem Hochplateau ragen zwei etwa 450 m voneinander entfernte und nur recht sanft ansteigende Kuppen empor:

  • Nordwestgipfel (643 m ü. NN)
  • Südostgipfel (638 m)

Geschichte


Seit (mindestens ?) 1690 wurde am Hirschberg ein intensiver Braunkohle-Tagebau betrieben, was nicht nur an den Abbaugebieten zu erkennen ist, die sich an den nördlichen Flanken des Bergs befinden. Am 3. Oktober 2003 wurde die "Zeche Hirschberg" geschlossen; dies war das Ende des nordhessischen Kohlebergbaus.

Siehe auch


Berg in Hessen Bergbau

 

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