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Der Hippogryph (re-latinisierte Form des italienischen ippogrifo, Kompositum aus griechisch ίππος, ìppos, „das Pferd“ und italienisch grifo, „der Greif“, dies aus lateinisch gryphus, dies letztlich wiederum aus altgriechisch γρυψ, gryps) ist ein Fabelwesen, vermutlich eine Erfindung des italienischen Renaissance-Dichters Ludovico Ariosto. Aufgrund des nur sehr spärlich verfügbaren früheren Quellenmaterials kann diese Vermutung jedoch weder be- noch widerlegt werden. Das früheste bekannte Auftreten eines Hippogryphen findet in Ariostos Epos Orlando Furioso (zu deutsch Der rasende Roland) statt. In späteren Erzählungen, z. B. bei dem deutschen Dichter Christoph Martin Wieland (Oberon), taucht der Hippogryph oft als Synonym für Pegasus auf.

Der Hippogryph hat den Kopf, die Flügel und die Vorderbeine eines Adlers und den Hinterleib eines Pferdes, wohingegen der Greif ein Mischwesen aus Adler und Löwe ist. Der Pegasus wiederum ist ein geflügeltes Ross (hat also einen Pferdekopf und vier Pferdebeine).

Er taucht in den Büchern und Filmen um Harry Potter auf, in der deutschen Übersetzung wird die Bezeichnung interessanterweise halb eingedeutscht mit Hippogreif wiedergegeben. Einen weiteren Auftritt in modernen Werken haben Hippogryphen in dem bekannten Computerspiel WarCraft III, hier mit einem Hirschgeweih als weiterer Besonderheit.

Siehe auch: Chimäre, Greif, Pegasus, Tiere der Harry-Potter-Romane

Fabeltier

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