| Wappen | Karte |
|---|---|
| Wappen von Hilchenbach.png | Lage der Stadt Hilchenbach in Deutschland.png |
| Basisdaten | |
| Bundesland: | Nordrhein-Westfalen |
| Regierungsbezirk: | Arnsberg |
| Kreis: | Siegen-Wittgenstein |
| Geografische Lage: | |
| Höhe: | 427 m ü. NN |
| Fläche: | 80,88 km² |
| Einwohner: | 16.467 (31. Dezember 2004) |
| Bevölkerungsdichte: | 204 Einwohner je km² |
| Postleitzahl: | 57271 |
| Vorwahl: | 02733 |
| Kfz-Kennzeichen: | SI |
| Gemeindeschlüssel: | 05 9 70 020 |
| Stadtgliederung: | 12 Ortsteile |
| Adresse der Stadtverwaltung: | Markt 13 57271 Hilchenbach |
| Webseite: | www.hilchenbach.de |
| E-Mail-Adresse: | info@hilchenbach.de |
| Politik | |
| Bürgermeister: | Hans-Peter Hasenstab (parteilos) |
| Stadtgliederung | |
| Stadtgliederung Hilchenbach.png | |
Hilchenbach ist eine Stadt in Nordrhein-Westfalen, Deutschland und gehört zum Kreis Siegen-Wittgenstein.
In einer Urkunde vom 20. Juli 1365 wird ein „festes Haus“ (Wilhelmsburg) im Hilchenbach erwähnt, welches von 1489 bis 1622 an die Adeligen Wischen von Langenau belehnt war. Eine Wasserburg wird im Jahr 1623 erwähnt. Sie soll die Residenz Ginsburg des Grafen Wilhelm von Nassau-Siegen-Hilchenbach abgelöst haben.
Im Jahre 1687 wird das Dorf Hilchenbach zu einem Flecken erhoben.
| CDU | SPD | GRÜNE | FDP | FW | Gesamt | |
| 2004 | 8 | 10 | 5 | 4 | 11 | 38 |
Da im Herbst 2005 ein Stadtverordneter von den Freien Wählern (UWG) zur CDU gewechselt ist, hat die CDU nunmehr 9 Sitze und die FW nur noch 10 Sitze. Die "Bürgermeister-Koalition" aus FDP, FW (UWG) und Grünen hat nunmehr nur noch 19 Sitze, statt 20 nach der Wahl 2004. CDU und SPD haben nunmehr auch 19 Sitze, also ein Patt zwischen den beiden Blöcken, die seit 2004 bestehen. Die Entscheidung fällt daher bei strittigen Entscheidungen der Bürgermeister.
Das Wappentier bezieht sich auf einen schreitenden Wolf, der in den erhaltenen Schöffensiegeln von Hilchenbach mit der Umschrift: "S. (=Siegel) der scheffen von helchenbach" an Urkunden vom 6. Oktober 1477 und 17. November 1485 vorhanden ist.
Siehe auch: Ginsburg
Stift Keppel
Es handelt sich hierbei um ein Nonnenstift aus dem Jahre 1239, welches durch den Ritter Friedrich beurkundet ist. Nach der Reformation wurde Keppel ein adeliges Damenstift. Heute ist in den Gebäuden ein Gymnasium untergebracht. In Hilchenbach befand sich - an anderem Ort - seit 1867 ein Lehrerseminar, welches bis nach dem Ersten Weltkrieg existierte. Später wurde in dem Seminargebäude das Jung-Stilling-Gymnasium untergebracht. Somit ist Hilchenbach neben Siegen die Stadt im Siegerland mit der längsten Tradition im Bildungswesen.
Breitenbachtalsperre
Zwischen den Stadtteilen Dahlbruch und Allenbach befindet sich die Breitenbachtalsperre, welche zur Wasserversorgung des Siegerlandes dient. Hier bieten sich zahlreiche Möglichkeiten für Wanderungen.
Wegen ihrer herausragenden Bedeutung in der Dokumentation der Bergbaugeschichte wurde eine Vielzahl der Funde vom Altenberg in das Deutsche Bergbaumuseum in Bochum aufgenommen. Dort wird dem Besucher rund um einen kompletten Schachtausbau anhand der Müsener Fundexponate die Lebenssituation mittelalterlicher Bergleute dargestellt.
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