Highlander ist ein Film von 1986, den man im weiteren Sinne dem Fantasy-Genre zuordnen kann. Er enthält jedoch auch viele Elemente von Actionfilmen und historischen Filmen. Über die Jahre entwickelte sich Highlander zu einem Kultfilm, und der Untertitel Es kann nur einen geben (im Original There Can Be Only One) ist dank zahlreicher Parodien und Erwähnungen in Filmen, Werbung und Comedy vielen Menschen auch ohne Kenntnis des Filmes ein Begriff.
In Rückblenden erfährt der Zuschauer nun MacLeods Lebensgeschichte: Geboren 1518 in Schottland, starb Connor MacLeod 1536 in einer Schlacht. Doch er erstand unverletzt von den Toten auf. Daraufhin wurde er als mit dem Teufel im Bunde von seinem Clan verbannt. Erst als er auf den spanischen Adeligen Juan Sanchez Villa-Lobos Ramirez traf, erfuhr er, was er ist: Es gibt "Unsterbliche" unter den Menschen. Der erste Tod aktiviert die Unsterblichkeit bei diesen Auserwählten, fortan altern sie nicht und können nur durch eine Enthauptung getötet werden. Und sie bekämpfen sich gegenseitig, denn am Ende kann es nur einen geben. Dieser eine wird die Kräfte aller Unsterblichen in sich vereinigen und die Welt beherrschen können.
MacLeod wird von Ramirez zu einem Meister mit dem Schwert ausgebildet, doch er lernt auch die Schattenseiten der Unsterblichkeit kennen: Er muss zusehen, wie seine geliebte Heather altert und schließlich als alte Frau in seinen Armen stirbt. Daraufhin verlässt er Schottland und bereist die Welt.
Zurück im New York der Gegenwart: Die Polizei kann MacLeod nichts nachweisen, doch die Pathologin Brenda Wyatt interessiert sich für den mysteriösen Verdächtigen. Derweil taucht in New York Kurgan auf, ein Unsterblicher, der einst Connors Lehrer Ramirez enthauptete. Der Kampf zwischen den letzten beiden Unsterblichen entbrennt, den MacLeod nach großem Showdown gewinnt, indem er Kurgan enthauptet.
Neben der phantastischen Geschichte trugen verschiedene Faktoren zum Erfolg des Filmes bei, darunter die Drehorte, die Schnitt- und Kameratechniken und die Musik. Alles zusammen ergab eine frische, bisher nicht da gewesene Mischung. Rein visuell ist dem Film anzumerken, dass Regisseur Russell Mulcahy bis dahin vor allem durch Musikvideos Bekanntheit erlangt hatte. Auffällige visuelle Elemente sind ein rasanter Schnitt und kreative Überblendungen zwischen Gegenwartshandlung und Rückblicken. Für die damalige Zeit besonders gelungen ist die lange und komplizierte Kamerafahrt über den Wrestlingkampf am Anfang des Filmes.
Die Musik des Filmes trägt sehr viel zur Atmosphäre von Highlander bei. Sie entstand aus einer engen Kooperation des Komponisten Michael Kamen mit der Rockgruppe Queen heraus. Queen hatten zuvor schon den Soundtrack für den SF-Film Flash Gordon geschrieben. Zu Highlander sollten sie eigentlich nur einige wenige Songs beisteuern, doch der Rohschnitt, der ihnen gezeigt wurde, begeisterte offenbar. Angeblich noch im Auto auf der Rückfahrt vom Studio schrieb Brian May die Grundlagen des Songs Who Wants to Live Forever. Viele weitere Songs bezogen sich direkt auf den Film, so etwa A Kind of Magic (ein Zitat von Connor MacLeod) und das Titelthema Princes of the Universe. Der Score von Kamen war für sich genommen nicht weniger gelungen, und an vielen Stellen griff er die Themen der Queen-Songs auf und führte sie orchestral fort. Da kein Soundtrack zum Film veröffentlicht wurde, brachten Queen die meisten der für den Film geschriebenen Songs in veränderter Form 1986 auf ihrem 12. Studio-Album mit dem Titel A Kind of Magic heraus.
Gedreht wurde der Film in New York und Schottland, viele Innen- und Studioaufnahmen entstanden in London. Das Budget betrug 16 Millionen Dollar. Während Sean Connery eher selten mit dem Film in Verbindung gebracht wird, ist für Christopher Lambert der unsterbliche Connor MacLeod die Rolle, mit der er bis heute identifiziert wird. Er lernte für diese Rolle 16 Wochen lang Schwertkampf. Da der stark kurzsichtige Lambert keine Kontaktlinsen tragen kann, mussten zusätzliche Übungsstunden angesetzt werden, damit die Dreharbeiten unfallfrei verlaufen konnten.
Wichtigstes Sequel ist die 1992 gestartete Fernsehserie Highlander. In ihr spielt Adrian Paul die Rolle des Duncan MacLeod, ein Unsterblicher aus dem gleichen Clan wie Connor. Die Serie lief sechs Staffeln lang recht erfolgreich im Fernsehen und erfreut sich auch heute noch großer Beliebtheit. Parallel kam 1994 Highlander III - Die Legende in die Kinos, wieder mit Lambert als Connor MacLeod. In Highlander Endgame traten schließlich im Jahre 2000 beide Highlander gemeinsam auf der großen Leinwand auf.
Daneben gibt es viele weitere Facetten des Highlander-Universums, so etwa eine Zeichentrick-Serie, Romane, die kurzlebige Spin-off-Serie The Raven, ein Kartenspiel (CCG) etc. Im Moment wird in Litauen der fünfte Film The Source gedreht.
Filmtitel | Filmtitel 1986 | Filmreihe | Fantasyfilm
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"Highlander – Es kann nur einen geben".
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