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XIII. Wiener Gemeindebezirk
Wappen Karte
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Name: Hietzing
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Fläche: 37,70 km²
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Einwohner: 50.373 (2003)
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Bevölkerungsdichte: 1.315 Einwohner je km²
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Postleitzahl: A-1130
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Adresse des
Bezirksamtes:
Hietzinger Kai 1-3
A-1130 Wien

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Offizielle Website: www.wien.gv.at/hietzing
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E-Mail-Adresse: post@b13.magwien.gv.at
Politik
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Bezirksvorsteher: Heinrich Gerstbach (ÖVP)
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Bezirksvertretung
(40 Bezirksräte)
ÖVP 17, SPÖ 14, Grüne 6,
FPÖ 3

Hietzing ist der 13. Wiener Gemeindebezirk. Traditionell ist er in sechs Bezirksteile unterteilt: Hietzing (Nordosten), Unter Sankt Veit (Nordwesten), Ober Sankt Veit (Westlich von Unter Sankt Veit), Hacking (Nordwestlich von Ober Sankt Veit), Lainz (geographisches Zentrum) und Speising (Südlich).

Geographie


Der dreizehnte Bezirk liegt am südlichen Westrand der Stadt und wird dort durch den Wienerwald begrenzt. Südlich schließt Liesing, östlich Meidling sowie nördlich Penzing und Rudolfsheim-Fünfhaus an.
  • Im Bezirk gibt es eine Erhebung, den Küniglberg, welcher manchmal als Synonym für den ORF verwendet wird.

Geschichte


Der Name Hietzing leitet sich von "Hiezo" oder "Hezzo" (Kurzform von "Heinrich") ab. Die erste urkundliche Erwähnung stammt aus dem Jahr 1130. Seit 1253 scheint das Stift Klosterneuburg als Grundherr auf. Die ältesten Anwesen lagen im Bereich der Altgasse, nördlich davon (Richtung Wienfluss) waren Viehweiden, südlich wenige Äcker und ausgedehnte Weingärten. In der Nähe des Küniglbergs und um das Gebiet des heutigen Hietzinger Friedhofs gab es auch einen Steinbruch, sowie Sand- und Schottergruben, deren Material noch beim Bau des Schloßes Schönbrunn Verwendung fand.

Vor der ersten Türkenbelagerung war Hietzing ein aufstrebender Weinbauort. Nach den schweren Zerstörungen erholte sich der Ort aber rasch. Mitte des 17. Jahrhunderts begann die Umwandlung der Weingärten in Ackerland. Die wachsende Beliebtheit des Wallfahrtsortes "Maria-Hietzing" erforderte den Ausbau der Seelsorge. Es wurden ein Chorherrenhaus und ein Gemeindegasthaus errichtet, in dem sich für Wallfahrer die Möglichkeit der Übernachtung bot.

Die 2. Türkenbelagerung 1683 verwüstete den Ort und die restlichen Weingärten. Der Ort war fast entvölkert und die Neubesiedelung ging nur langsam voran. Der Bau des Schlosses Schönbrunn, das an der Stelle der 1683 zerstörten Katterburg errichtet wurde, brachte schließlich den großartigen Aufschwung des damaligen Dorfes Hietzing. Die Nähe des kaiserlichen Hofes brachte eine starke Bautätigkeit mit sich, galt es doch, Quartiere für Adlige und Beamte zu schaffen. Das rasche Anwachsen der Häuserzahl im späten 18. und frühen 19. Jahrhundert änderte die Struktur des Ortes. Die neu erbauten Häuser wurden von Leuten gehobener sozialer Stellung bewohnt, die in Hietzing den Sommer verbrachten. Dieser Fremdenzustrom steigerte die Verdienstmöglichkeiten der Dorfbewohner und prägt das Bild Hietzings bis in unsere Tage.

Wappen


Das Hietzinger Bezirkswappen besteht aus fünf Teilen: Hietzing (Mitte), Hacking (links oben), Sankt Veit (rechts oben), Speising (links unten), Lainz (rechts unten).

In der Baumkrone findet man die Gottesmutter mit dem Jesuskind im goldenen Strahlenkreuz, flankiert von zwei Engeln. Unter dem Baum beten vier Bauern.

Politik



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Bezirksvorsteher/innen seit 1945
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Hans Mayer (KPÖ)4/1945-7/1945
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Anton Figl (SPÖ)7/1945-1946
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Josef Cudlin (ÖVP)1946-1950
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Otmar Hassenberger (ÖVP)1950-1953
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Ernst Florian (ÖVP)1953-1959
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Josef Fischer (SPÖ)1959-1964
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Josef Gerstbach (ÖVP)1964-1969
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Eduard Popp (SPÖ)1969-1976
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Eugen Gutmannsbauer (SPÖ)1976-1978
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Elfriede Bischof (ÖVP)1978-1990
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Heinrich Gerstbach (ÖVP)1990-

Sehenswürdigkeiten


Söhne und Töchter der Stadt


  • Lothar Abel (* 1841), Architekt (u.a. Palais Chotek, Wien)

Weblinks


Siehe auch


Wiener Gemeindebezirk | Hietzing | Hietzing

 

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