Das hexadezimale Zeitformat teilt den Tag in entweder sechzehn oder in zweimal sechzehn gleiche hexadezimale Stunden.
Die hexadezimale Stunde hat immer 256 hexadezimale Minuten und jede hexadezimale Minute 16 hexadezimale Sekunden.
Die sechzehn Stunden pro Tag Zeitrechnung wurde schon im Jahre 1863 von dem schwedisch-amerikanischen Ingenieur John W. Nystrom (1825-1885) vorgeschlagen.
Im Jahre 1997 erfand der amerikanische Mark Vincent Rogers von www.intuitor.com – sicherlich ohne Kenntnis der vorangegangenen Arbeiten von Nystrom und Florencetime (siehe weiter unten) – ein ähnliches System, das er Hexclock nennt. Mr Rogers verwendet die seit etwa 1955 üblichen hexadezimalen Ziffern von 0-9 und A-F. Die Zeiteinheiten sind so eingerichtet, dass sie zum Basis sechzehn System passen.
Die Umrechnung zu den Hexclock Zeiteinheiten lautet:
| 1 hexhour | = | 675 s | × | 8 | = | 1 H 30 | |
| 1 hexminute | = | 675 s | ÷ | 32 | ≥ | 21.09 s | |
| 1 hexsecond | = | 675 s | ÷ | 512 | ≤ | 1.32 s | |
Die Intuitor-Hextime zeigt die Zeit auch anders an. Statt dem üblichen Doppelpunkt ( : ) benutzt "hexclock" den sog. underscore ( _ ) zwischen den hexadezimalen Stunden und den hexadezimalen Minuten. Beispiel: 12H 00 = 8_00 (da: 12/24 = 8/16). Zweites Beispiel: 8_A6 (≥ 12:58).
Das Konzept der Hexadezimalzeit zu einmal sechzehn Stunden pro Tag ist aber, wohl objektiv, zu kurz gedacht, weil sechzehn Längenkreise eben zweimal sechzehn Hauptmeridiane, und somit auch zweimal sechzehn hexadezimale Stunden pro Tag definieren. Außerdem zeigen die drei Zeiger einer hexadezimalen, analogen Uhr, bei ersterem Format nur ein einziges Mal, nämlich um Mitternacht, genau die gleiche Stellung wie eine gewöhnliche, sexagesimale Uhr. Im Format von zweimal sechzehn Stunden pro Tag ist dies täglich gleich achtmal der Fall, das heißt alle 3 Stunden. Letzteres ist somit nicht nur logisch und kohärent, sondern auch leichter verständlich.
Im Jahr 1989 entwickelte M. Florencetime aus Paris (Frankreich) das sogenannte "hexadezimale metrische System" aller Maße und Gewichte, das auch ein hexadezimales Zeitformat von 2×16 Stunden pro Tag beinhaltet.
Die Umrechnung zu den Florencetime Zeiteinheiten lautet:
| eine hexadezimale Stunde | = | 675 s | × | 4 | = | 0 H 45 | |
| eine hexadezimale Minute | = | 675 s | ÷ | 64 | ≤ | 10.55 s | |
| eine hexadezimale Sekunde | = | 675 s | ÷ | 1024 | ≥ | 0.659 s | |
Anstelle der seit Mitte der 1950er Jahre gebräuchlichen hexadezimalen Standardziffern (0-9 & A-F), benutzt Florencetime neue hexadezimale, sogenannte "omni-litterale" Ziffern. In seinem neuen Vorschlag werden alle sechzehn hexadezimalen Ziffern jeweils durch Buchstaben wiedergegeben.
Die ungeraden Ziffern werden durch stimmhafte Konsonanten, Null und die geraden Ziffern werden von stimmlosen Konsonanten repräsentiert. Die fünf Vokale, sowie die Buchstaben "M" und "N", als auch "L" und "R", werden nicht als Ziffern benutzt. Der Buchstabe "H" jedoch kann in speziellem Gebrauch "sechzehn" bedeuten.
| Gegenwärtiger Standard : | 0 | 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8 | 9 | A | B | C | D | E | F |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Omni-litterale Ziffern : | Q | B | P | V | F | Z | S | D | T | J | C | G | K | Y | X | W |
Beispiele: BK.QQ'q H = 22 H 30 Min. 00 s sowie 00 H 11 Min. 15 s = Q.FQ'q H.
Neben Breitengraden definierte Florencetime, passend zur hexadezimalen Zeit, auch hexadezimale Längengrade, dessen Ursprungsmeridian (hexadezimaler Nullmeridian) genau 11°15' östlich von Greenwich verläuft und somit auch durch das Stadtzentrum von Florenz (Toskana) geht; daher: "Florencetime". Der dem Ursprungsmeridian von Florenz gegenüberliegende Meridian ± H°QQ'q (= 168°45' W von Greenwich) teilt die Beringstraße in ihrer östlichen Mitte (Karte). Der Greenwich-Nullmeridian sexagesimaler Gradeinteilung ist im hexadezimalen Kartographie-Grid nunmehr nur noch einer der 32 hexadezimalen Hauptmeridiane, die die Erde von Pol zu Pol umspannen.
Der hexadezimale Nullmeridian (± Q°QQ'q) verläuft vom Nordpol zur Westküste Spitzbergens, über Rørvik und Eidsvoll in Norwegen, streift Westschweden, durchquert den Kattegat und Seeland (Dänemark). In Deutschland liegt der hexadezimale Nullmeridian auf einer Linie Puttgarden (auf Fehmarn) – KZ Buchenwald (Karte) – Mittenwald (in Oberbayern). Die größte deutsche Stadt, die der hexadezimale Nullmeridian auch genau schneidet, ist wohl Fürstenfeldbruck. In Österreich verläuft er westlich von Innsbruck (Tirol), dann nach Italien bis nach Orbetello, östlich der Halbinsel Monte Argentario. In Afrika von Tunesien kommend, kreuzt er kontinental den Äquator in Gabun (Karte). An der Nordküste von Kongo-Brazzaville verläßt der hexadezimale Nullmeridian den afrikanischen Kontinent, über den Südatlantik und das Königin-Maud-Land in Richtung Südpol.
Im rechten Winkel zum Längenkreis Gabun (auf gleicher Länge wie Florenz) – Fairway_Rock] (eine unbewohnte Insel in der Beringstraße) steht der Sumatra – Ecuador Längenkreis. Letzterer hat sogar zwei Landschnittpunkte mit dem Äquator, respektive +T°QQ'q (= 101°15' E Greenwich und -T°QQ'q (= 78°45' W bezüglich Greenwich [http://www.mapquest.com/maps/map.adp?searchtype=address&formtype=latlong&latlongtype=degrees&latdeg=0&latmin=00&latsec=00&longdeg=-78&longmin=45&longsec=00&zoom=3).
Der hexadezimale Nullmeridian von Florenz definiert und postuliert auch eine neue, hexadezimale Weltzeit, genannt UTC.F = UTC(.G) + 2700 Sekunden.
Zeitmessung, Dezimalzeit, Dezimalsystem, Metrisches System, Internetzeit, Stunde, Minute, Sekunde
Hexclock
John W. Nystrom
Florencetime.net
Dr Beat.li's Time Page
Hexadezimale Erdkoordinaten (vier, alle etwa 10 s wechsende Gifs)
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"Hexadezimalzeit".
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